Stand: 09.05.2017 09:02 Uhr

Gesund essen: Frühlingszwiebeln und Porree

Frühlingszwiebeln und Porree wachsen in weiß-grünen Stangen. Frühlingszwiebeln sind vor allem wegen ihrer ätherischen, schwefelhaltigen Öle und sekundären Pflanzenstoffe so gesund. Sie wirken schon im Mund entzündungshemmend und keimtötend, lindern auch Erkältungsbeschwerden. Frühlingszwiebeln helfen auch bei Blutarmut, Husten und Heiserkeit, lindern Insektenstiche und Verbrennungen. Porree wirkt harntreibend und abführend, hilft bei Verdauungsproblemen und Gelenkschmerzen, schützt das Herz und die Gefäße.

Gesunde Zwiebelsorten richtig zubereiten

Frühlingszwiebeln so gesund wie große Zwiebeln

Die zarten Frühlingszwiebeln schmecken oft auch Menschen, die keine Zwiebeln mögen. Die besten Frühlingszwiebeln gibt es im Frühjahr aus Freilandanbau zu kaufen - dann sind sie knackig, zart und sehr mild. Frühlingszwiebeln sind kalorienarm und enthalten die gleichen gesunden Inhaltsstoffe wie große Zwiebeln, vor allem Vitamin B, C und E, Kalium und Kalzium, Eisen und Beta-Carotin. Besonders im weißen Teil stecken viele Polyphenole, die die Fließeigenschaft des Blutes verbessern und Ablagerungen in den Gefäßen verhindern.

Beim Porree auch den grünen Teil essen

Beim Porree verwenden viele nur den weißen Teil und werfen das Grün weg. Dabei stecken beim Porree im Grün die meisten Nährstoffe, zum Beispiel 300-mal soviel Betacarotin wie im weißen Teil. Beta-Carotin ist gut für die Augen und schützt vor Herzerkrankungen. Außerdem enthält Porree viel Vitamin K, das die Blutgerinnung reguliert und sehr viel vom Ballaststoff Inulin, der die Darmbakterien unterstützt.

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Visite | 09.05.2017 | 20:15 Uhr

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