Stand: 13.11.2017 17:25 Uhr

Ziergräser im Herbst nicht zurückschneiden

In vielen Gärten wiegen sich noch hohe Ziergräser im Wind. Chinaschilf, Pampasgras oder auch das Lampenputzergras sind sehr beliebte Gartenpflanzen, die ihren ganz besonderen Reiz haben. Oft werden diese Ziergräser im Herbst heruntergeschnitten. Viel besser ist es aber, sie stehen zu lassen. Es werden ohnehin viel zu viele Pflanzen im Herbst herunter- oder ganz weggeschnitten. Dabei bieten sie im Winter, mit Reif oder Schnee bedeckt, eine tolle Kulisse.

Die schönsten Ziergräser

Laub im Wurzelbereich schützt vor Kälte

Oftmals schadet ein früher Schnitt den Ziergräsern sogar. Durch die geschnittenen Halme kann Wasser in die Pflanze gelangen und im Inneren zu Fäulnis führen.

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Das empfindliche Pampasgras wird im Herbst gegen Staunässe mit Sisal zusammengebunden.

Die Halme sollten besser an einem trockenen Tag mit beiden Armen umfasst und dann zu Büscheln zusammengebunden werden. Die Ziergräser stehen dann schön kompakt und das Herz der Pflanze ist vor Wind und Regen geschützt. Gegen große Kälte hilft ein Frostschutzvlies, das unten um die Gräser gewickelt wird. Rund um den Wurzelbereich kann eine Portion Laub verteilt werden. So eine Laubpackung isoliert zusätzlich. Statt einer fast kahlen Stelle im Garten bleibt so ein toller Blickfang erhalten.

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Ziergräser - ein Blickfang im Garten

Sie haben eine leichte, natürliche Anmutung und setzen ab Spätsommer im Garten Akzente: Ziergräser. Am richtigen Ort gepflanzt, benötigen sie außerdem wenig Pflege. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | 26.11.2016 | 06:50 Uhr

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