Stand: 26.08.2019 09:49 Uhr

Prachtkerzen: Dauerblüher für sonnige Standorte

von Ralf Walter
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Die Prachtkerze bringt ordentlich Farbe in den Garten.

Ein lebendiger Garten ist im Grunde nie fertig, wie Hobbygärtner wissen. Eine ganz besonders interessante Staude ist die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) oder Präriekerze, die sich gut dazu eignet, bestehende Lücken zu schließen. Die Prachtkerze hat dünne Stiele mit filigranen, rosa-weißen Blütenrispen dran.

Geschützten Standort für die Präriepflanze suchen

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Jeden Tag eine neue Blüte: Die Prachtkerze blüht meist ab Juli und bis zum ersten Frost.

Jede Blüte hält zwar nur einen Tag, aber die Pflanze schiebt ständig neue Blüten nach und bleibt deshalb über einen langen Zeitraum ansehnlich. Wenn der Wind leicht durch die Blütenstiele streift, schwingt die gesamte Staude mit und und sorgt für eine tolle Optik im Garten. Allerdings vertragen die doch recht dünnen Stiele keine allzu heftigen Böen. Der Standort sollte deshalb etwas geschützt liegen. Wie es der Name Präriekerze bereits andeutet, stammt die Pflanze auch ursprünglich aus der Prärie-Landschaft in Nordamerika.

Prachtkerze perfekt als Rosenbegleiter

Für den Standort im Garten bedeutet dies, dass er möglichst sonnig, nicht zu nährstoffreich und durchlässig sein sollte. Die Pracht- oder Präriekerze sieht nicht nur sehr romantisch aus, sie blüht insgesamt auch unglaublich lange: Los geht es bereits im Juli, dann blüht sie oft bis zum ersten Frost, ist also ein echter Dauerblüher.

Im zeitigen Frühjahr sollten die verblühten Triebe knapp über dem Boden komplett weggeschnitten werden. Die Prachtkerze treibt wenige Wochen später wieder aus. Die Staude wirkt sehr gut in einem Präriegarten, kann aber auch als Rosenbegleiter gepflanzt werden. Auch im Kübel auf dem Balkon oder auf der Terrasse zieht die Prachtkerze die Blicke auf sich.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Gartentipps | 24.08.2019 | 06:50 Uhr

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