Stand: 15.09.2020 13:28 Uhr

Astern: Bunte Blüten bis zum Spätherbst

Eine Frau beschneidet im Garten eine blühende Aster © Colourbox Foto: Phovoir
Astern können gut für die Vase geschnitten werden.

Astern, die auch unter dem Namen Sternblumen bekannt sind, gehören zur Familie der Korbblütler. Die Blütezeit variiert beträchtlich: Je nach Art und Sorte blühen sie vom Frühling bis weit in den November hinein. Für viele Gärtner sind diese Blumen, die ursprünglich aus Nordamerika stammen, ein Muss, um auch im Spätherbst bunte Tupfer im Beet zu haben. Die Bandbreite der Sorten reicht von kleinen kompakt wachsenden bis hin zu knapp zwei Meter hohen Stauden. Und auch das Farbspektrum ist groß: Neben weißen Astern gibt es auch Blüten in Rosa, Lila, Rot und Blau.

VIDEO: Den Sommer mit Herbststauden verlängern (11 Min)

Zu jeder Jahreszeit eine bunte Blütenpracht

Frühlings-Astern wie die Alpen-Aster eröffnen etwa ab Mai die Saison. Im Sommer folgen dann zum Beispiel Goldhaar-Aster und Berg-Aster. Der Höhepunkt des Asternjahres ist jedoch der Herbst: Myrten-Aster, Kissen-Aster und Raublatt-Aster sorgen für bunte Beete und sehen besonders hübsch in Kombination mit Ziergräsern aus. Herbst-Astern leisten zudem einen Beitrag zum Artenschutz: Sie bieten Insekten wie Bienen und Hummeln Nahrung. Gerade zu dieser Jahreszeit ist es für die Tiere besonders schwierig, ausreichend Futter zu bekommen, da in vielen Gärten nur noch wenige oder keine Pflanzen mehr blühen.

Der richtige Standort für Astern

Die Ansprüche von Astern an Standort und Boden sind sehr unterschiedlich: Frühlings-Astern sind meist niedrige Stauden, die sich gut für sonnige Standorte mit eher nährstoffarmen Böden eignen, sie passen gut in Steingärten. Die verschiedenen Sorten der im Sommer blühende Astern haben sehr unterschiedliche Ansprüche: Es gibt beispielsweise Pflanzen, die auch gut mit eher schattigen oder trockenen Standorten klarkommen. Die meisten im Herbst blühenden Sorten bevorzugen einen sonnigen Standort, der Boden sollte locker sein und reichlich Kompost enthalten.

Astern pflegen und düngen

Pyrenäen-Aster © picture alliance / Arco Images GmbH Foto: de Cuveland, J.
Astern sollten regelmäßig geteilt und umgepflanzt werden.

Astern sollten alle drei bis vier Jahre geteilt und umgepflanzt werden. Das ergibt nicht nur kostenlos neue Pflanzen, sondern fördert auch die Blühfreude. Wer Astern nicht regelmäßig teilt, läuft Gefahr, dass die sogenannte Asternwelke, eine Pilzerkrankung, auftritt. Diese erkennt man an schlaffen Blättern und braunen bis schwarzen Trieben. Kranke Pflanzen am besten ausgraben und entsorgen. Astern sollten mäßig und vor allem nicht zu stickstoffreich gedüngt werden, am besten mit Kompost. Denn obwohl sie nährstoffhungrig sind, macht zu viel Stickstoff sie sehr anfällig für Krankheiten, beispielsweise für Mehltau.

 Schöne Astern-Sorten für den Herbst

Bei den Herbstastern "Violetta", "Karminkuppel", "Rose Perle" oder auch "Dauerblau" ist der Name der Sorte Programm. Wer im Spätsommer noch Herbst-Astern pflanzen möchte, sollte dies nicht zu spät tun, damit die Pflanzen noch genug Zeit zum Einwurzeln haben. Allerdings ist der Herbst ein gute Zeitpunkt, um Frühlingsastern zu pflanzen.

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Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 15.09.2020 | 16:20 Uhr

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