Stand: 06.06.2014 15:58 Uhr

Sud aus Ackerschachtelhalm hilft bei Blattläusen

von Ralf Walter
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Einige wenige Blattläuse schaden Pflanzen nicht. Treten sie allerdings in großer Zahl auf, sollten Gartenfreunde tätig werden.

Pflanzenschädlinge wie zum Beispiel Blattläuse sind für Hobbygärtner eine Plage. Sie ernähren sich vom Saft in den Zellen der Pflanzen. Dazu piksen sie mit ihrem kleinen Stechrüssel in das Blatt oder den Stiel und saugen. Einige wenige Blattläuse sind kaum eine Gefahr für Pflanzen, treten sie aber in Massen auf, kann das schon an die Substanz gehen. Außerdem scheiden sie den sogenannten Honigtau aus und der ist ein idealer Nährboden für bestimmte Pilze. 

Was tun gegen Blattläuse?

Häufig hilft sich die Natur selbst. Wo Schädlinge wie Blattläuse auftauchen, sind die Nützlinge, die sie bekämpfen, meist nicht weit. Ein Marienkäfer zum Beispiel verputzt in seinem Leben locker mehrere Tausend Blattläuse. Aber auch Florfliegen und deren Larven stehen auf ihrem Speiseplan. Blattläuse werden außerdem auch gern von bestimmten Käfern, Vögeln und Spinnen vertilgt. Wer nicht so lange warten will, kann ein natürliches Spritz- oder Sprühmittel einsetzen, zum Beispiel aus Rainfarn. Auch Neemöl wirkt gegen Blattläuse.

Biologisches Spritzmittel aus Ackerschachtelhalm herstellen

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Ackerschachtelhalm wächst in vielen Gärten oder der freien Natur und kann dort gepflückt werden.

Ein weiteres effektives Mittel gegen Blattläuse ist ein Sud aus Ackerschachtelhalm. Er wächst an vielen Stellen in der Natur und ist getrocknet oder als bereits fertiges Konzentrat im Handel erhältlich. Für den Sud werden 150 Gramm getrockneter oder ein Kilogramm frischer Schachtelhalm in zehn Liter Wasser gegeben, am besten ist dafür Regenwasser geeignet. Das Ganze muss 24 Stunden ziehen, dann wird der Sud 30 Minuten lang geköchelt. Anschließend durchsieben und abkühlen lassen. Den Sud im Verhältnis 1:5 mit Wasser mischen und die Pflanzen damit besprühen. Die Kieselsäure im Schachtelhalm macht die Pflanzenzellen stark und widerstandsfähig. Wird das Mittel über einen längeren Zeitraum angewendet, haben die Blattläuse keine Chance mehr.  

Ackerschachtelhalm hilft auch vorbeugend gegen Pilzerkrankungen wie Mehltau, Grauschimmel oder Schorf.

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