Stand: 08.03.2018 16:58 Uhr

Schönheits-Kur für den Rasen

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Im Frühling sollten Rasenflächen zunächst gründlich ausgekämmt werden.

Der Rasen hat im Winter meist gelitten und freut sich nach der frostigen Jahreszeit über ein wenig Aufmerksamkeit. Die Rasenpflege, die sich in Etappen über einige Wochen hinzieht, beginnt damit, kranke Rasenstellen zu behandeln. Pilzinfektionen haben oft dazu geführt, dass im Rasen weißliche oder bräunliche Stellen zu sehen sind. Diese Stellen sollte man mit einem Rechen oder einem festen Straßenbesen ordentlich auskämmen. Das ist wichtig, damit die nachwachsenden, gesunden Rasenpflanzen genug Licht und Luft bekommen und besser wachsen können.

Langzeitdünger versorgen Rasen optimal

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Regelmäßiges Düngen regt das Wachstum des Rasens an.

Das Wachstum des Rasens können Gartenbesitzer außerdem unterstützen, indem sie einen spezieller Rasen-Langzeitdünger einsetzen. Die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium sind in diesen speziellen Düngemitteln meist in der richtigen Zusammensetzung enthalten. Stickstoff lässt den Rasen gut wachsen und sorgt auch dafür, dass er grün bleibt oder wieder grün wird. Phosphor ist wichtig, um kräftige Wurzeln zu bilden. Kalium wiederum stärkt die Gräser und macht sie widerstandsfähig. Bei anderen Düngern kann es sein, dass der Rasen zwar sehr schnell wächst, aber schwach und anfällig wird.

Zwei Wochen Pause nach dem Düngen

Wer Moos im Rasen hat, kann auch einen Rasen-Kombidünger mit Moosvernichter verwenden. Gestärkter Rasen unterdrückt das Moos und die Rasenfläche wird sattgrün. Nach dem Düngen mindestens zwei Wochen mit dem Vertikutieren warten, damit der Rasen den Dünger aufnehmen und Kraft tanken kann. Dann erst kommt der Vertikutierer zum Einsatz. So übersteht der Rasen die Verletzungen durch die rotierenden Messer beim Vertikutieren viel besser.

Zurückhaltend kalken

Oft ist zu lesen oder zu hören, dass der Boden unbedingt auch gekalkt werden sollte. Kalk bewirkt, dass der pH-Wert des Bodens angehoben wird und die Bodenstruktur sich verbessert. Zu viel Kalk im Boden kann den Pflanzen aber auch schaden. Da in vielen Gärten der pH-Wert ganz in Ordnung ist, sollte also nicht zu viel Kalk auf den Boden gebracht werden. Besser vorher erst einmal den pH-Wert des Gartenbodens durch eine Bodenprobe bestimmen lassen und erst dann loslegen, wenn tatsächlich Kalk fehlt.

Eine Tafel mit der Aufschrift "pH-Wert 8,25" liegt in einem Beet

Den pH-Wert des Gartenbodens bestimmen

Mein Nachmittag -

Mit einem Bodentestset kann man den pH-Wert des Gartenbodens bestimmen. Die meisten Pflanzen bevorzugen neutrale Erde. Rhododendron oder Kamelie mögen es dagegen sauer.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Gartentipps | 10.03.2018 | 06:50 Uhr

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Schoenheits-Kur-fuer-Rasen,rasenkur101.html

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