Stand: 17.10.2017 13:18 Uhr

Mit Steckhölzern im Herbst neue Pflanzen ziehen

Im Herbst ist die Brutzeit der Vögel vorbei. Hecken, Sträucher und Büsche können nun gefahrlos in Form geschnitten werden. Im Sommer haben die meisten Hecken lange Triebe bekommen, die im Winter bei Schnee schnell unter der Last brechen können. Aus ihnen lassen sich ganz einfach Steckhölzer schneiden. Dafür eignen sich besonders kräftige einjährige Triebe, etwa von Forsythie, Perlmuttstrauch, Sommerflieder, Schneeball, Jasmin, Holunder, aber auch von anderen Heckenpflanzen und Rosen

Steckhölzer fürs Frühjahr schneiden - so geht's

Steckhölzer direkt im Herbst in die Erde bringen

Aus den Trieben etwa 15 bis 20 Zentimeter lange Steckhölzer schneiden und die Blätter, falls noch vorhanden, einfach entfernen. Pro Steckholz sollte oben und unten jeweils ein Auge stehen bleiben. Ein Ende gerade, das andere angeschrägt abschneiden. Die Hölzer werden mit dem geraden Ende leicht schräg in ein unkrautfreies Beet gesteckt, etwa ein Viertel sollte aus der Erde herausragen. Die Steckhölzer kräftig gießen, während des Winters feucht halten und darauf achten, dass sie durch Frost nicht mehr tief genug in der Erde stecken.

Rückschnitt nach dem ersten Jahr

Im folgenden Herbst sollten die Pflanzen schon kräftige Wurzeln gebildet haben. Dann werden die neuen Triebe noch einmal zurückgeschnitten, damit die Pflanzen im folgenden Jahr schön buschig werden. Die zweijährige Pflanze ist dann schon so groß, wie man sie eigentlich im Laden kauft, und kann an ihren vorgesehenen Platz eingepflanzt werden.

Alternative: Steckhölzer für den Frühling im Kühlschrank aufbewahren

Wer die abgeschnittenen Triebe nicht direkt in die Erde stecken möchte, kann sie bis zum nächsten Frühling in einer kleinen Tüte im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. In diesem Fall die Steckhölzer vor dem Einpflanzen für 48 Stunden ins Wasser legen. Gesteckt wird, wenn die Nächte frostfrei sind.

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Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 22.10.2015 | 19:30 Uhr

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