Mit Feuerkorb und Feuerschale den Herbst im Garten genießen

Stand: 22.09.2020 09:09 Uhr

Warmes Licht und behagliche Wärme: Feuerkörbe und -schalen gibt es aus verschiedenen Materialien - von Stahl bis Ton. Sie müssen auf einer stabilen Unterlage stehen und mit trockenem Holz beheizt werden.

Im Herbst noch einmal am wärmenden Feuer stehen und den Tag gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen lassen - das geht ideal mit Feuerschalen und -körben. Sie sind dekorativ, nicht an einen festen Ort gebunden und bringen Licht und Wärme in die dunkle Jahreszeit.

Welches Material für welchen Zweck?

In einem Feuerkorb brennt Holz. © NDR Foto: Claudia Timmann
Feuerkörbe sollten immer auf einer hitzebeständigen Unterlage oder auf Steinen stehen.

Feuerkörbe gibt es aus Stahl, Eisen und Gusseisen, Feuerschalen außerdem auch aus Keramik, Ton und Terrakotta. Letztere sind allerdings weniger hitzebeständig. In ihnen darf keine Holzkohle verbrannt werden, denn dabei entstehen höhere Temperaturen als bei Feuerholz. Außerdem sind Schalen aus Ton oder Terrakotta frostempfindlich und sollten den Winter über nicht im Freien stehen. Auch im Sommer sollten tönerne Feuerschalen stets im Trockenen stehen: Wenn Wasser eindringt und beim Erhitzen verdampft, können sie ebenso platzen wie bei Frost. Wer sich zu jeder Jahreszeit am eigenen Lagerfeuer erfreuen möchte - etwa bei einem Wintergrillen - sollte deshalb besser Produkte aus Stahl, Eisen oder Gusseisen wählen.

Auf Sicherheit achten an der Feuerschale

Generell sollten Feuerschalen und -körbe immer auf einer feuerfesten und hitzebeständigen Unterlage stehen. Bei Feuerkörben wird eine solche Unterlage aus Metall meist mitgeliefert, da bei ihnen Asche und Glut seitlich herausfallen können. Sowohl Schalen als auch Körbe müssen genügend Abstand zu allen brennbaren Gegenständen und Pflanzen haben. Abstrahlende Hitze kann Pflanzen oder Rasen schädigen, Funkenflug trockene Blätter und Zweige entzünden.

Welches Holz eignet sich?

Holzscheite brennen in einem Feuerkorb © sasel77/fotolia Foto: sasel77
Zum Befeuern eignet sich handelsübliches Kaminholz. Besonders lange brennen Buchen- und Eichenhölzer.

Als Brennmaterial sollte ausschließlich trocken gelagertes Holz verwendet werden. Ist das Holz noch feucht, lässt es sich schlecht anzünden und qualmt stark. Optimal sind Scheite aus Hartholz wie etwa Buchen- oder Eichenholz, aber auch weiche Hölzer wie Kiefer, Fichte und Tanne eignen sich. Sie brennen jedoch schneller ab. Gartenabfälle gehören generell nicht in die Feuerschale.

Ansonsten gelten für Feuerschalen die gleichen Regeln wie beim Grillen: Zum Anzünden nur Grillanzünder oder Holzspäne verwenden, die Reste der Glut vollständig ausbrennen lassen oder löschen, etwa mit einem massiven Deckel oder einem Eimer Wasser.

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