Stand: 21.11.2016 10:33 Uhr  | Archiv

Die beste Handsäge für den Garten

Wer die Bäume in seinem Garten noch rechtzeitig vor dem Winter stutzen möchte, braucht eine gute Säge. Besonders komfortabel sind Kettensägen, aber nicht für jeden lohnt sich die Anschaffung. Eine günstige Alternative sind Handsägen. Markt hat vier Arten verglichen: den Fuchsschwanz, die Japansäge, die Bügelsäge und die Astsäge. In drei Disziplinen werden die Sägen auf die Probe gestellt:

  • dünne Äste mit etwa vier Zentimetern Durchmesser
  • dicke Äste mit etwa zehn Zentimetern Durchmesser
  • kleine Äste im Dickicht

Fuchsschwanz und Co.: Sägen im Vergleich

Astsäge wurde schnell stumpf

Mit der Astsäge (15 Euro) kommen die Tester nicht so gut zurecht. Sie eignet sich eher für den Einsatz bei höheren Ästen und unter beengten Bedingungen. Andere Arbeiten erschwert der horizontal angebrachte Griff. Die Zähne des von Markt verwendeten Modells sind nicht gehärtet, sodass die Säge schnell stumpf wurde.

Japansäge beeindruckte mit ihrer Schärfe

Die Japansäge (37 Euro) ist nicht besonders flott, dafür beeindruckt sie mit Schärfe und leichter Handhabung. Sie lässt sich besonders gut auf Augenhöhe und über Kopf benutzen. Bei der von Markt verwendeten Säge ist die Spitze des Blattes wie ein Haken geformt. Dadurch rutscht sie nicht aus dem Schnitt, man muss also nicht immer wieder neu ansetzen. Weniger gut geeignet ist die Japansäge für dickere Hölzer und für die Arbeit am Sägebock.

Fuchsschwanz verbog sich im Dickicht

Mit dem Fuchsschwanz (20 Euro) lassen sich dünne und dicke Äste schnell und ohne große Probleme sägen. Die Handhabung ist jedoch nicht ganz so einfach: Gelegentlich setzen sich Holzreste am Sägeblatt fest, es verbiegt sich beim Schub. Das stört vor allen beim Einsatz im Dickicht.

Bügelsäge arbeitete schnell und effektiv

In fast allen Disziplinen schneidet die Bügelsäge (19 Euro) am besten ab. Mit ihr können die Tester am effektivsten und schnellsten arbeiten. Selbst unter beengten Bedingungen leistet sie gute Arbeit. Teilweise müssen allerdings kleinere Äste, die bei der Arbeit im Wege sind, erst einmal weggeschnitten werden.

Tipp: Mit einer Bügel- und einer Japansäge ist man für alle Eventualitäten gerüstet. Bei den Japansägen gibt es Fabrikate, die am Griff eine Halterung für eine Stange haben. Über eine solche Verlängerung lassen sich auch hohe Äste gut erreichen. Und gerade dann ist es sehr hilfreich, dass die Säge auf Zug arbeitet.

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Dieses Thema im Programm:

Markt | 21.11.2016 | 20:15 Uhr

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