Stand: 14.08.2016 11:30 Uhr  | Archiv

Zitrone, Lavendel und Farnkraut gegen Ungeziefer

 

Gegen Wespen

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Gegen Wespen gibt es einen einfachen Trick. Eine Wespenfalle – am besten eine aus Glas. Gefüllt wird sie mit einer Zucker-Zitronensaft-Mischung, das lockt die Tiere in die Falle.

Das Aroma reifer Äpfel und Pflaumen finden Wespen im Hochsommer besonders anziehend. Doch auch Fleisch und andere Süßigkeiten ziehen die Tiere an. Gegen Wespen gibt es einen einfachen Trick: Eine Wespenfalle, am besten eine aus Glas. Die Zuckerlösung besteht aus Zucker und Wasser. Zum Zucker kommt noch eine halbe Zitrone hinzu, denn der Zucker lockt die Tiere zwar an, riecht aber noch nicht so stark. Die Zuckerlösung muss man in die Falle einfüllen, sodass der Boden gut bedeckt ist. Die Falle hat unten ein Loch. Die Tiere klettern hinein, können aber nicht mehr hinaus fliegen. Die Wespenfalle etwa zwei Meter abseits vom Tisch aufhängen. Dann stören die Tiere garantiert nicht mehr.

Gegen Motten

Nicht nur auf der Terrasse stören kleine Eindringlinge. Kleidermotten sind bis in den September hinein unterwegs. Mit Vorliebe nisten sie in Wolle, Pelzen und Polstermöbeln. Die Motten legen in den Stoffen ihre Eier ab. Der Nachwuchs ist auf eiweißreiche Nahrung angewiesen und ernährt sich vor allem von tierischen Fasern. Lavendel wirkt auf Motten besonders abschreckend. Damit die Mottenabwehr im Kleiderschrank auch ansprechend aussieht, flicht man einen "Lavendel-Kolben". Dafür nimmt man zuerst rund 27 Lavendelstiele. Zuerst werden einige Lavendelstängel mit dem Flechtband festgeschnürt und die Blüten fixiert, damit sie bei der weiteren Arbeit nicht stören.

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Sicher, wirksam, angenehm duftend, umweltfreundlich und dekorativ - Lavendelkolben helfen ganz einfach gegen Motten.

Die Stiele werden anschließend über die Blüten gestülpt, sodass diese im Inneren gut eingeschlossen sind. Dann die Stängel in Bündel einteilen, am besten in eine ungerade Zahl. So ist das Flechtband in der nächsten Reihe versetzt, und es entsteht ein dekoratives Flechtmuster. Das Band durch den Stängel führen und immer zwei rauf, zwei runter gehen. Wichtig ist, dass man eine ungerade Zahl an Stängeln hat, damit das Band dann in der nächsten Reihe versetzt ist. Am Ende sind dann diese Blüten eingeschlossen und man hat einen tollen, ganz lang anhaltenden Duft. Am besten lassen sich die Stiele verarbeiten, wenn sie vorher einen Tag lang getrocknet sind. Mit ein bisschen Übung, lassen sich auch größere Kolben gut flechten. Neben Lavendel helfen gegen Motten auch Waldmeister, Rainfarn und Zedernholz.

Gegen Ameisen

Die Bekämpfung dieser Plagegeister ist schon schwieriger. Im Wald sind Ameisen nützliche Tiere. Im Garten und Haus werden sie zum Problem. Wenn man Ameisen wirklich einmal im Haus hat, ist es wichtig, dass man die Löcher verschließt, durch die sie reinkommen. Und dann kann man Ameisen auch gut bekämpfen, in dem man ihre Ernährer bekämpft. Das sind die Läuse. Ameisen ernähren sich von einer Zuckerlösung, welche die Läuse ausscheiden. Sind die Läuse weg, ziehen auch die Ameisen um. Um die Läuse von den Topfpflanzen an der Terrasse fernzuhalten, verwendet man selbst angesetzte Farnkrautbrühe.

Läuse gehen viel lieber auf schwache und kranke Pflanzen. Diese Brühe stärkt die Pflanzen, sodass die Läuse sich lieber woanders niederlassen. Dafür nimmt man 300 Gramm Farnkraut. Den Farn sammelt man einfach im Wald. Auf 300 Gramm Farnkraut gibt man 3 Liter kochendes Wasser. Den Farn 20 Minuten lang auf kleiner Flamme im köchelnden Wasser ziehen lassen. Schließlich die fertige Farnkraut-Brühe durch ein Leinentuch filtern, damit später die Düsen der Sprühflasche nicht mit Pflanzenteilen verstopfen. Nachdem die Brühe 20 Minuten lang gezogen ist kann man sie bereits verwenden. Achtung: Wild wachsender Farn ist giftig, also entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, von Kindern fernhalten und nicht einnehmen!

Dieses Thema im Programm:

Mein schönes Land TV | 14.08.2016 | 11:30 Uhr

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