Stand: 08.10.2015 18:42 Uhr  - Mein Nachmittag  | Archiv

Warum spielen wir?

Spiele sind so alt wie die Menschheit und auf allen Erdteilen verbreitet. Wir Menschen spielen leidenschaftlich gern und verbringen viel Zeit mit etwas, das auf den ersten Blick nicht dem Überleben dient. Das Spiel erscheint als ein sinnloser Zeitvertreib ohne Wert, Ziel oder produktive Absicht. Doch Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Spielen existenziell für die Entwicklung des Menschen war und immer noch ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist.

Welchen Einfluss hat das Spiel auf die kindliche Entwicklung?

Im Kindesalter dient das Spiel vorwiegend der Vorbereitung auf das Erwachsenenleben. Bis zu 15.000 Stunden spielen Kinder in den ersten sechs Lebensjahren und entwickeln dabei kognitive, emotionale und soziale Funktionen. So lernt das Kind seine Umwelt kennen, entwickelt motorische Fähigkeiten und erfährt durch Nachahmung, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und verschiedene Verhaltensweisen zu üben.

Das Spiel als kreativer Freiraum

Doch auch dem Spiel bei Erwachsenen wird mittlerweile mehr Beachtung geschenkt. Denn es bietet uns nicht nur einen Ausgleich zur Arbeitswelt, sondern eröffnet auch in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit neue Wege. Auf diese Weise hat es sich als Zerstreuung von den Ursprüngen der Menschheit bis heute fortgesetzt und bietet noch zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten in der modernen Gesellschaft.

Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 09.10.2015 | 16:10 Uhr

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