Stand: 17.10.2017 09:55 Uhr  | Archiv

Bewegung auf ein Foto bannen

In der Hamburger Speicherstadt gibt es reichlich Fotomotive. Manche entdeckt man allerdings erst, wenn man den Blickwinkel verändert. Benjamin Jaworskyj sieht mit dem geübten Auge des Profifotografen einfach mal nach oben. Die eckigen Konturen der alten Speichergebäude umrahmen den Himmel, über den graue Wolken ziehen.

ND-Filter ermöglicht Langzeitbelichtung

Ben möchte die Bewegung der Wolken auf sein Foto bannen. Und er weiß auch wie: mit einer Langzeitbelichtung. Doch weil es dafür eigentlich zu hell ist, benutzt Ben ein Hilfsmittel. Er schraubt einen ND-Filter vor sein Objektiv. Dieser sorgt für eine gleichmäßige Abdunkelung. ND-Filter, auch Neutral- oder Graufilter genannt, setzen Fotografen ein, wenn sie durch Langzeitbelichtung einen Wisch- oder Fließeffekt erzielen wollen. Mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden erzielt Ben den gewünschten Effekt: verwischte Wolken zwischen den gezackten Gebäudekonturen.  

Filter lassen sich kombinieren

ND-Filter gibt es als Schraub- oder Steckfilter in unterschiedlichen Stärken. Sie lassen sich zur stärkeren Verdunkelung übereinander setzen oder auch mit einem Polfilter kombinieren. Tabellen geben Auskunft darüber, welche Belichtungszeit der jeweilige Filter erfordert. Sie liegen vielen Filtern bei und sind im Internet oder auch im Fachhandel erhältlich.

Hamburgs Speicherstadt aus neuem Blickwinkel entdecken

Dieses Thema im Programm:

Der Abenteuerfotograf | 31.10.2017 | 15:00 Uhr

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