Zusammengelegt auf 31. Januar im Kuppelsaal: Freistil mit Brad Mehldau

Das Konzert mit Brad Mehldau und der NDR Radiophilharmonie wird am 31. Januar 2020 im Kuppelsaal Hannover stattfinden.

Der Große Sendesaal des NDR Funkhauses in Hannover wird nicht wie geplant am Freitag, 10. Januar 2020, wiedereröffnet. Bedauerlicherweise verzögert sich der Umbau. Ab wann im Großen Sendesaal der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann, gibt der NDR sobald wie möglich bekannt. Bei den Bauarbeiten im Großen Sendesaal sind seit Juli dieses Jahres neben dem Einbau einer flexibleren Podesterie auch akustische Verbesserungen vorgenommen worden, die dem stilistisch vielfältigen Repertoire der NDR Radiophilharmonie optimierte Aufführungsbedingungen bieten sollen

Die Konzerte in der Reihe Freistil werden auf einen Abend zusammengelegt: Freitag, 31. Januar. Zudem findet das Konzert nicht im Großen Sendesaal, sondern im Kuppelsaal statt.

Freistil 2
NEU: Fr, 31.01.2020 | 20 Uhr
NEU: Hannover, Kuppelsaal (Theodor-Heuss-Platz 1-3)

NDR Radiophilharmonie
Clark Rundell Dirigent
Brad Mehldau Klavier

JOHANN SEBASTIAN BACH
Aus "Das wohltemperierte Klavier I" BWV 855:
Präludium und Fuge Nr. 10 in e-Moll (Arr. Igor Strawinsy)
Präludium in h-Moll nach dem Präludium No. 10 in e-Moll (Arr. Charles Coleman)
Aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080:
Contrapunctus XIX (Arr. Luciano Berio)
JOHANN SEBASTIAN BACH / ANTON WEBERN
Aus "Das musikalische Opfer" BWV 1079 / 5:
Fuga (2. Ricercata) à 6 voci
BRAD MEHLDAU
Concerto for Piano and Orchestra

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Informationen zu den Konzerttickets

Konzerttickets behalten ihre Gültigkeit. Zudem sind ab sofort zusätzliche Tickets verfügbar.
Nähere Informationen erteilt der NDR Ticketshop:
NDR Ticketshop | Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22 | 30169 Hannover
E-Mail: ticketshop.hannover@ndr.de | Tel. 0511 - 27 78 98 99 (Mo bis Fr 9.00 - 17.00 Uhr)

Der Alleskönner

Freistil – wenn es einen Künstler gibt, der unser Reihenmotto geradezu perfekt verkörpert, dann Brad Mehldau. Stilistische Beweglichkeit, das ständige Überschreiten von Genregrenzen sind das Markenzeichen des 1970 in Florida geborenen Pianisten. Auch wenn der Jazz im Zentrum seiner Arbeit steht, geht es Mehldau dabei weniger um eine konkrete Stilrichtung als um eine Musizierhaltung: die Improvisation, das Ertasten klanglicher und emotionaler Möglichkeiten. Schubert und Brahms zählen dabei ebenso zu seinen Hausgöttern wie Oscar Peterson oder John Coltrane. In den letzten Jahren ist Mehldau mit so unterschiedlichen Partnern wie Pat Metheny, Wayne Shorter, Anne Sofie von Otter und Ian Bostridge aufgetreten, er lässt sich von Popsongs inspirieren, hat Lieder komponiert und Filmmusik. "Eines meiner Talente ist eben, all diese Welten zu assimilieren", so das Fazit des Pianisten über sich selbst.

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Dirigent Clark Rundell

Auch in Hannover lässt sich Mehldaus Vielseitigkeit bewundern. Die erste Hälfte seines "Freistil"-Konzerts ist der Musik Johann Sebastian Bachs gewidmet, die er zum Ausgangspunkt für Improvisationen, für poetische Überschreibungen nimmt. Anschließend folgt sein 2018 uraufgeführtes Klavierkonzert, ein Auftragswerk mehrerer klassischer Orchester aus Europa und den USA. Die NDR Radiophilharmonie steht diesmal unter Leitung von Mehldaus Landsmann Clark Rundell.

 

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