Zu Gast bei den Harzburger Musiktagen

Der Pianist Francesco Piemontesi war von 2009 bis 2011 "New Generation Artist”" der BBC. Eine enge musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Chefdirigent Andrew Manze.

Gemeinsam mit Chefdirigent Andrew Manze und dem Pianisten Francesco Piemontesi spielte die NDR Radiophilharmonie das Eröffnungskonzert der 50. Harzburger Musiktage. Auf dem Programm: das 2. Klavierkonzert von Brahms. Mit der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven beschloss die NDR Radiophilharmonie den Abend.

Harzburger Musiktage
Fr, 15.03.2019 | 19.30 Uhr
Bad Harzburg, Kursaal (Kurhausstraße 11)

NDR Radiophilharmonie
Andrew Manze Dirigent
Francesco Piemontesi Klavier

JOHANNES BRAHMS
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

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Ohne Brahms "würde dem Leben etwas fehlen". Eine Äußerung von Francesco Piemontesi, die aber ebenso gut von Andrew Manze stammen könnte. Beide, der Schweizer Pianist wie der britische Dirigent, zählen Johannes Brahms zu ihren absoluten Hausgöttern. Und wenn sich zwei Musiker von Weltrang derart für einen Komponisten einsetzen, dann ist ein außergewöhnliches Konzerterlebnis garantiert.

Videos
03:17

Beethoven: 7. Sinfonie

Andrew Manze begeistert sich in seinem Videoblog für das gelungene Timing und den Aufbau von Beethovens 7. Sinfonie: "Er benutzte einfache Dinge, um eine große Struktur zu schaffen." Video (03:17 min)

Ein "ganz ein kleines Klavierkonzert"

Auf dem Programm stand mit Brahms' Klavierkonzert Nr. 2 eines der anspruchsvollsten und großartigsten Werke des Repertoires überhaupt, vom Komponisten augenzwinkernd als "ein ganz ein kleines Klavierkonzert mit einem ganz kleinen Scherzo" angekündigt. Mit ihm erspielte sich Piemontesi bereits in der Vergangenheit höchstes Kritikerlob: "subtile Anschlagtechnik, expressiv ausgespielte Romantik technische Perfektion – eine großartige Leistung", urteilte beispielsweise die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Utopie einer glücklicheren Zukunft

Beethovens 7. Sinfonie ist ein Stück zwischen Totengedenken und Freudentaumel, das die Utopie einer glücklicheren Zukunft mitreißend in Töne bannt. "Eine Sinfonie voller Freude und von perfekter Struktur", um es in den Worten von Andrew Manze auszudrücken.

Weitere Informationen

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