Truls Mørk spielt Dvořák

Truls Mørk zählt zu den herausragenden Cellisten der Gegenwart und setzt sich sehr für zeitgenössische Musik ein. Für seine CD-Einspielungen hat er zahlreiche Auszeichnungen bekommen.

Zwei Künstler von Weltrang, zwei Werke, die zum Besten gehören, was das 19. Jahrhundert an Orchesterliteratur zu bieten hat: Zu Gast im vierten Konzert der Sinfoniekonzerte A ist der Cellist Truls Mørk mit dem Cellokonzert von Dvořák. Unter der Leitung von Michael Sanderling hat die NDR Radiophilharmonie außerdem Schuberts 8. Sinfonie, die sogenannte "Große C-Dur-Sinfonie", auf dem Programm.

Sinfoniekonzerte A 4
Do, 18.01.2018 | 20 Uhr
Fr, 19.01.2018 | 20 Uhr
Hannover, Großer Sendesaal des NDR (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22)

NDR Radiophilharmonie
Michael Sanderling Dirigent
Truls Mørk Violoncello

ANTONÍN DVOŘÁK
Violoncellokonzert h-Moll op. 104
FRANZ SCHUBERT
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 ("Große C-Dur-Sinfonie")

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Herausragender Cellist

Sowohl der Dirigent Michael Sanderling als auch der Cellist Truls Mørk arbeiten schon seit Jahren mit der NDR Radiophilharmonie zusammen - jetzt sind sie gemeinsam in einem Konzert zu erleben. Mørk, der aus dem norwegischen Bergen stammt, zählt zu den herausragenden Cellisten unserer Zeit. Für seine CD-Einspielungen erhielt er die wichtigsten Kritikerpreise weltweit, 2010 wurde er zudem mit dem hochdotierten finnischen Sibelius Prize ausgezeichnet. Mørk setzt sich vor allem für die Musik der Moderne ein, etwa für das Konzert von Henri Dutilleux, mit dem er 2007 bei der NDR Radiophilharmonie debütierte. Für sein aktuelles Gastspiel hat er einen Klassiker ausgewählt, das Cellokonzert h-Moll, das der Böhme Antonín Dvořák 1894 zum Abschied aus Amerika entwarf.

Vom Cello zum Dirigierpult

Auch Michael Sanderling kann auf eine enge Verbundenheit mit der NDR Radiophilharmonie zurückblicken. Wie Truls Mørk startete er seine Musikerkarriere als Cellist, um mit Mitte 30 in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, des Dirigenten Kurt Sanderling. Seit 2010 ist Sohn Michael Chefdirigent der Dresdner Philharmonie. In Hannover wird er sich Franz Schuberts Großer C-Dur-Sinfonie widmen, deren "himmlische Länge" nicht nur ein Schumann bewunderte.

Das Gelbe Sofa

Friederike Westerhaus oder Raliza Nikolov im unterhaltsamen Gespräch mit den Künstlern der Sinfoniekonzerte A, Beginn jeweils um 19 Uhr im Großen Sendesaal.

Das Konzert im Radio

Das erste Konzert am Donnerstag, den 18. Januar, wird live auf NDR Kultur übertragen. Den Link zum Radio-Livestream finden Sie vor Sendebeginn auf dieser Seite.