Stand: 13.05.2020 14:00 Uhr

Steffani mit Musica Alta Ripa

Ein Abend rund um Agostino Steffani

Agostino Steffani, Komponist © picture alliance / akg-images
Agostino Steffani (Ölportrait von Gerhard Kappers, 1714) war Ende der 1680er Jahre als Opernkapellmeister am Hof des Herzogs Ernst August von Hannover.

Musica Alta Ripa ist im 2. Barockkonzert zu Gast, das in Kooperation mit dem Forum Agostino Steffani Hannover stattfindet. Der Komponist Steffani, in unseren Tagen durch Donna Leon zur schillernden Romanfigur avanciert, steht aber nicht allein im Fokus. Der Abend wird vielmehr geprägt von selten zu hörenden Vokalwerken verschiedener Zeitgenossen Steffanis und bietet zudem Bekannteres aus der vielfarbigen instrumentalen Welt des Barock.

Fr, 29.01.2021 | 18.00 Uhr
Hannover, Galerie Herrenhausen (Herrenhäuser Straße 3a)

Musica Alta Ripa
Franziska Bobe Sopran
Maria Bernius Sopran
Franziska Giesemann Sopran
Matthias Vieweg Bass

GIACOMO CARISSIMI
"Sancta et individua Trinitas"
ERCOLE BERNABEI
Cantate Domino
ARCANGELO CORELLI
Sonata IX G-Dur op. 1/9
GIOVANNI LEGRENZI
Lauda Jerusalem
AGOSTINO STEFFANI
Reginam nostram
u. a.

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Ein Universalgenie

Der Italiener Agostino Steffani war das, was man ein Universalgenie nennt – ein brillanter Musiker und dazu ein bedeutender Theologe, Diplomat, Universitätsdirektor und noch einiges mehr. 1688 kam er als Hofkapellmeister an den Hof des Herzogs Ernst August von Hannover. Alles in allem also Grund genug, ihn und seine Zeit im authentischen Ambiente von Herrenhausen musikalisch zu erkunden.

Vokale und instrumentale Schätze des Barock

Das hannoversche Ensemble Musica Alta Ripa ist ein Garant für durchdachte Programme präsentiert in üppiger Klangvielfalt. Mit dabei sind an diesem Abend auch drei Sopranistinnen und ein Bass, die sich mit den Musiker*innen von Musica Alta Ripa zusammentun, um exquisite Vokalkompositionen aufzuführen. Dazu gehören etwa das Geistliche Konzert „Reginam nostram“ von Steffani oder auch ein Werk seines wichtigsten Kompositionslehrers: das vitale „Cantate Domino“ von Ercole Bernabei. Freuen darf man sich zudem auf Instrumentalwerke aus dem barocken Schatzkästlein von Corelli bis Scarlatti und Biber.

Eintritt in den Garten

Auch in dieser Saison gilt: Die Konzertkarten berechtigen am Tag der Aufführung (ab 15 Uhr) zum Besuch der historischen Gartenanlage von Schloss Herrenhausen.

Orchester und Chor