Schostakowitsch mit Vadim Gluzman

Zum breit gefächerten Repertoire des Geigers und weltweit gefragten Solisten Vadim Gluzman zählt insbesondere auch die zeitgenössische Musik, die er fördert und liebt.

Er feierte sein Debüt bei der NDR Radiophilharmonie mit Schostakowitschs 1. Violinkonzert: Vadim Gluzman gilt als "einer der vollkommensten Geiger seiner Generation". Dirigent Giancarlo Guerrero setzte im Konzert der Reihe Sinfoniekonzerte A Kontraste mit John Adams "Harmonielehre".

Vadim Gluzman © Vadim Gluzman

Schostakowitsch mit Vadim Gluzman

NDR Kultur - NDR Radiophilharmonie -

Der hochgelobte Geiger Vadim Gluzman feiert sein Debüt bei der NDR Radiophilharmonie mit Schostakowitschs 1. Violinkonzert.

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Sinfoniekonzerte A 8
Do, 09.05.2019 | 20 Uhr
Fr, 10.05.2019 | 20 Uhr
Hannover, Großer Sendesaal des NDR (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22)

NDR Radiophilharmonie
Giancarlo Guerrero Dirigent
Vadim Gluzman Violine

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH
Violinkonzert Nr. 1 a-Moll op. 77
JOHN ADAMS
"Harmonielehre" für Orchester

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Ein Debüt und ein Wiedersehen

Spektakuläre Werke von Schostakowitsch und Adams - ein musikalischer Brückenschlag zwischen Ost und West. Für diesen Brückenschlag stehen auch Gluzman und Guerrero. Der eine wurde in der russischen Geigenschule groß und lebt mittlerweile in den USA. Der andere stammt aus Mittelamerika, formte die Nashville Symphony zu einem Spitzenorchester und leitet zusätzlich das Philharmonische Orchester Breslau. Von Guerreros Qualitäten konnte sich das Publikum in Hannover schon vor drei Jahren überzeugen; "ein feinsinniger Klangregisseur", urteilte die Presse damals, insgesamt "ein starkes Debüt". Gluzman wiederum kommt mit der Empfehlung zahlreicher Plattenpreise und der persönlichen Förderung durch Geigen-Legende Isaac Stern.

Bedrückende Innenansicht und Befreiung von Zwängen

In Hannover spielte er Dmitri Schostakowitschs 1. Violinkonzert, ein Werk, das eine bedrückende Innenansicht der Sowjetunion bietet. Erst nach Stalins Tod gelangte es ans Licht der Öffentlichkeit. Ganz anders die "Harmonielehre" des US-amerikanischen Komponisten John Adams, ein Paradestück für jedes Orchester, mitreißend, klangprächtig, voll von rhythmischem Drive. Mit ihm gelang Adams, immerhin Enkelschüler Arnold Schönbergs, die Befreiung aus den ideologischen Zwängen der Avantgarde.