Nils Mönkemeyer, Bratschist © Sony Classical Foto: Irène Zandel

Mit Publikum: Nils Mönkemeyer spielt Waltons Violakonzert

Stand: 07.06.2021 11:00 Uhr

Zwei bedeutende Werke, die beide in London ihre Uraufführung erlebten, sind am 10. Juni 2021 live zu hören: Waltons sinnliches Violakonzert und Haydns innovative Sinfonie Nr. 99.

Wenn Andrew Manze dem NDR-Publikum Musik aus seiner Heimat vorstellt, ist das wie eine persönliche Einladung zur Teatime. Zwar ohne Tee, dafür mit Werken, die eine breite Hörerschaft verdienen. So wählte Manze das Violakonzert des britischen Komponisten William Walton für diesen Abend. Auch das Programm-Finale hat einen Bezug zur britischen Insel: Haydns Sinfonie Nr. 99 gehört zu seinen "Londoner Sinfonien" und wurde 1794 in der englischen Metropole uraufgeführt.

Hören Sie in diesem Konzert Waltons Violakonzert - interpretiert von Nils Mönkemeyer. Der renommierte Bratscher begann sein Violastudium in Hannover und ist der NDR Radiophilharmonie eng verbunden.

9. Sinfoniekonzert A
Do, 10.06.2021 | 16.30 Uhr | Hannover, Großer Sendesaal (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22)

Andrew Manze Dirigent
Nils Mönkemeyer Viola
NDR Radiophilharmonie

William Walton
Violakonzert
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 99 Es-Dur Hob. I:99

Dieses Konzert ist ausverkauft. Restkarten sind möglicherweise (auch kurzfristig) verfügbar.

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Feinste britische Bratschenklänge

William Waltons "Crown Imperial"-Marsch (1937) ist in England bis heute prunkvoller Bestandteil royaler Feierlichkeiten. Wie effektvoll und zugleich poetisch-introvertiert Walton zu komponieren wusste, zeigt sein Violakonzert von 1929. So mutierte der Komponist mit ihm vom avantgardistischen Enfant terrible zum eher moderaten britischen Gentleman in der Nachfolge Elgars. So sorgte kein Geringerer als Paul Hindemith für die erfolgreiche Uraufführung des Werkes in der Londoner Queen’s Hall. 2017 spielte Nils Mönkemeyer Waltons Konzert auf CD ein - eine Aufnahme, die größte Beachtung und Zustimmung fand.

Krönender Abschluss: Haydn in London

Haydn war Erfolg gewöhnt. Aber dass er im Rentenalter noch eine grandiose zweite Karriere in England starten würde, damit hatte er wohl selbst nicht gerechnet. Zwölf Sinfonien von ihm wurden zwischen 1791 und 1795 in London umjubelt aus der Taufe gehoben. Sie bildeten den abschließenden Höhepunkt von Haydns so bedeutendem sinfonischen Schaffen. Die Sinfonie Nr. 99 erklang erstmals 1794 in den Londoner Hanover Square Rooms. Dabei war eine der Besonderheiten der Komposition, dass Haydn erstmals Klarinetten verwendete. Außerdem existieren Abschriften des Werkes von einem damaligen Schüler Haydns, der später selbst Sinfoniegeschichte schreiben sollte: Ludwig van Beethoven.

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