Mit Elizabeth Watts in Wilhelmshaven

Elizabeth Watts, Sopran © Marco Borggreve Foto: Marco Borggreve
Die Sopranistin Elizabeth Watts wird als eine der führenden britischen Sängerinnen gefeiert und hat bereits einige hochgelobte Aufnahmen herausgebracht.

Zu Gast in Wilhelmshaven: Gemeinsam mit der Sopranistin Elizabeth Watts und Chefdirigent Andrew Manze spielte die NDR Radiophilharmonie Werke von Bach und Beethoven.

NDR Radiophilharmonie unterwegs
Mi, 11.09.2019 | 20 Uhr
Wilhelmshaven, Stadthalle (Grenzstraße 24)

NDR Radiophilharmonie
Andrew Manze Dirigent
Elizabeth Watts Sopran

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Feuerwerksmusik D-Dur HWV 351
LUDWIG VAN BEETHOVEN
"Ah, perfido" Konzertarie op. 65
JOHANN SEBASTIAN BACH
Fantasie und Fuge c-Moll BWV 537
(Bearbeitung für Orchester von Edward Elgar)
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Ouvertüre zur Oper "Fidelio"
"Abscheulicher! ... Komm, Hoffnung" aus "Fidelio"
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

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Die Sopranistin Elizabeth Watts, hochgelobt als "eine der schönsten Stimmen Großbritanniens", war zuletzt gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie in Bachs beeindruckender Johannes-Passion zu erleben. Nun hatten sie Arien von Beethoven auf dem Programm: Neben der bekannten Arie "Abscheulicher! ... Komm, Hoffnung" aus "Fidelio" präsentierten sie auch die Konzertarie "Ah, perfido", die voller Temperament und geradezu italienischem Esprit Liebe und Eifersucht besingt.

Markantes Schicksalspochen

In Beethovens 5. Sinfonie hat das markante Viertonmotiv nicht nur großen Wiedererkennungswert, es ist darüber hinaus mit einem plastischen Bild verbunden: "So pocht das Schicksal an die Pforte", soll Beethoven selbst erklärt haben. Das musikalische Ringen um ein positives Ende, wie es die Fünfte exemplarisch vorführt, wurde zum Inbegriff jeden Künstlerschicksals. Dabei ist die c-Moll-Sinfonie kompositorisch gesehen ein eher untypisches Werk für Beethoven, extrem konzentriert und auf das Nötigste zugespitzt, außerdem voller formaler Überraschungen.

Orchester und Chor