Martin Helmchen © Giorgia Bertazzi Foto: Giorgia Bertazzi

Ein perfektes Brahms-Team: Helmchen und Manze

Stand: 09.07.2021 12:00 Uhr

Freuen Sie sich auf ihre gemeinsame Aufführung von Brahms‘ Klavierkonzert Nr. 1 sowie auf Manzes Interpretation der Sinfonie Nr. 2.

Brahms‘ Klavierkonzert Nr. 1 und Hannover - das gehört zusammen. Denn hier wurde das Werk aus der Taufe gehoben: 1859 spielte der junge Komponist selbst die Uraufführung im Hoftheater unter der Leitung von Joseph Joachim.

An diesem Abend des Brahms-Festivals, der zugleich zur Reihe Klassik Extra gehört, greift Martin Helmchen in die Tasten. Und auch er kennt Hannover gut, da er einst bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studierte. Heute ist Helmchen ein international agierender Pianist und einer der interessantesten Musiker der jüngeren Generation. Ein besonders gutes Team bildet er zusammen mit Andrew Manze, mit dem er jüngst die Beethoven-Klavierkonzerte einspielte und auch gleich einen Gramophone Award einheimste. Außerdem steht mit der Zweiten die wohl fröhlichste Brahms-Sinfonie auf dem Programm. Über all dies wird im Gespräch mit Friederike Westerhaus eine ganze Menge zu erfahren sein.

3. Klassik Extra | Konzert im Rahmen des Brahms-Festivals
So, 27.02.2022 | 18 Uhr
Hannover, Kuppelsaal (Theodor-Heuss-Platz 1-3)

Andrew Manze Dirigent
Martin Helmchen Klavier
Friederike Westerhaus und Andrew Manze Moderation
NDR Radiophilharmonie

Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 
Sinfonie Nr. 2 in D-Dur op. 73 

Carte blanche | 16.45 Uhr
Leibniz Saal (HCC, Theodor-Heuss-Platz 1-3)
Eine halbe Stunde exquisite Kammermusik. Lassen Sie sich überraschen!

Der Vorverkauf für diese Veranstaltung beginnt am 01.11.2021. Den Ticketlink finden Sie zu gegebener Zeit hier.

Viel Applaus in Hannover

Das Publikum in Hannover war begeistert, als Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 dort erstmals erklang. Doch nur wenige Tage später fiel das Werk in Leipzig durch. Danach brauchte es einige Zeit, bis es sich endgültig im Musikleben etablierte. Mit der emotionalen Vehemenz dieses Konzerts mutete Brahms den damaligen Hörer*innen auch einiges zu und zwar vom ersten Takt an. Denn schon der ungestüme, ganz und gar sinfonische Beginn negierte alle Erwartungshaltungen.

Das Trauma Beethoven überwunden

Wie hatte Brahms sich dazu durchringen müssen, seine Sinfonie Nr. 1 zu vollenden. Aber nach der erfolgreichen Uraufführung der Ersten 1876 war sein Beethoven-Trauma überwunden und der Schatten des bewunderten Meisters abgeschüttelt. Gleich im Jahr darauf ließ Brahms seine Sinfonie Nr. 2 folgen. Dass er sie mit unbeschwerter Feder schrieb, ist ihr durchaus anzuhören. Nach der Uraufführung durch die Wiener Philharmoniker vermeldete der berühmt-berüchtigte Kritiker Eduard Hanslick: "Die zweite Symphonie scheint wie die Sonne erwärmend auf Kenner und Laien, sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen."

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