Julian Rachlin spielt Strawinsky

Das fünfte Konzert der Sinfoniekonzerte A drehte sich um russische Komponisten: Unter der Leitung des jungen finnischen Dirigenten Klaus Mäkelä spielte die NDR Radiophilharmonie Werke von Mussorgsky, Strawinsky und Schostakowitsch. Solist in Strawinskys Violinkonzert war der gefeierte Geiger Julian Rachlin.

48:00
NDR Kultur

Strawinsky mit Julian Rachlin

15.02.2018 20:00 Uhr
NDR Kultur
57:26
NDR Kultur

Schostakowitsch mit Klaus Mäkelä

15.02.2018 20:00 Uhr
NDR Kultur
Klaus Mäkelä und die NDR Radiophilharmonie © NDR

Klaus Mäkelä dirigiert Schostakowitsch

Er beeindruckt mit höchster Souveränität und großer Ausdruckskraft: Der erst 22-jährige finnische Dirigent Klaus Mäkelä dirigiert Schostakowitschs 10. Sinfonie mit der NDR Radiophilharmonie.

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Sinfoniekonzerte A 5
Do, 15.02.2018 | 20 Uhr
Fr, 16.02.2018 | 20 Uhr
Hannover, Großer Sendesaal des NDR (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22)

NDR Radiophilharmonie
Klaus Mäkelä Dirigent
Julian Rachlin Violine

MODEST MUSSORGSKY/ DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Vorspiel und Persischer Tanz aus "Chowanschtschina"
IGOR STRAWINSKY
Violinkonzert D-Dur
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

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Der international renommierte Geiger Julian Rachlin ist auch als Bratscher und Dirigent erfolgreich und engagiert sich als Goodwill Botschafter der UNICEF.
Charismatischer Geiger

"Trocken, kühl, durchsichtig und prickelnd wie Champagner extra dry" - so charakterisierte Igor Strawinsky einmal die Musik, die er zwischen den Kriegen in Frankreich komponierte. Auch sein Violinkonzert gehört dazu: kein romantisches Bekenntniswerk, sondern ein spritziger Dialog des Solisten mit dem Orchester. Den Solopart übernahm Julian Rachlin, einer der charismatischsten und vielseitigsten Geiger seiner Generation. Geboren in Litauen, aufgewachsen in Österreich, gastierte der Zukerman-Schüler Rachlin längst auf den wichtigsten Konzertpodien weltweit. Spektakulär der Beginn seiner Karriere: Er war und ist der jüngste Solist, der jemals bei den Wiener Symphonikern debütierte - mit gerade einmal 14 Jahren.

Jungstar am Dirigierpult

Ähnliche Superlative kann der Dirigent des Konzerts für sich beanspruchen: Obwohl erst 22, hat Klaus Mäkelä bereits alle großen Orchester seiner Heimat Finnland geleitet. In dieser Saison gibt er seinen Einstand bei den Sinfonieorchestern von Stockholm, Minnesota und Tokio, außerdem wird er Esa-Pekka Salonen bei dessen "Ring"-Zyklus in Helsinki assistieren. Unter Mäkeläs Leitung spielte die NDR Radiophilharmonie zu Beginn das Vorspiel und den Persischen Tanz aus Mussorgskys unvollendeter Oper "Chowanschtschina". Nach der Pause erklang Dmitri Schostakowitschs 10. Sinfonie - eine musikalische Abrechnung mit Stalin und seiner Schreckensherrschaft.