Der Geiger Christian Tetzlaff © NDR Foto: Giorgia Bertazzi

Die Tetzlaffs im Brahms-Doppel

Stand: 09.07.2021 12:00 Uhr

Einen Brahms-Abend der Extraklasse bietet dieses Sinfoniekonzert C: Die Geschwister Christian und Tanja Tetzlaff spielen das Doppelkonzert. Andrew Manze widmet sich der Sinfonie Nr. 1.

Premiere und Abschied - das könnte als Motto über diesem Sinfoniekonzert C stehen, das im Rahmen des Brahms-Festivals stattfindet. Mit seiner Sinfonie Nr. 1 gelang dem 43-jährigen Brahms endlich der Durchbruch als Sinfoniker. Elf Jahre später schloss er mit dem Doppelkonzert sein orchestrales Œuvre ab. Chefdirigent Manze widmet er sich in diesem Konzert der Sinfonie Nr. 1. Zudem hat er hier geradezu ideale musikalische Partner an seiner Seite: das Geschwisterpaar Christian und Tanja Tetzlaff.

3. Sinfoniekonzert C | Konzert im Rahmen des Brahms-Festivals
Mi, 23.02.2022 | 20 Uhr
Hannover, Kuppelsaal (Theodor-Heuss-Platz 1-3)

Andrew Manze Dirigent
Christian Tetzlaff Violine
Tanja Tetzlaff Violoncello
NDR Radiophilharmonie

Johannes Brahms
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102  
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 
 
Carte blanche | 18.45 Uhr
Leibniz Saal (HCC, Theodor-Heuss-Platz 1-3)
Eine halbe Stunde exquisite Kammermusik. Lassen Sie sich überraschen!

Der Vorverkauf für diese Veranstaltung beginnt am 01.11.2021. Den Ticketlink finden Sie zu gegebener Zeit hier.

Zwei Mal Tetzlaff mit Brahms

Wenn der ältere Bruder Geige spielt und die Schwester Cello, liegt gemeinsames Musizieren nahe. Die Tetzlaffs tun das regelmäßig - als Duo, im Trioverbund zusammen mit Lars Vogt oder im 1994 gegründeten Tetzlaff Quartett. Und ein Paradestück für ihre beiden Instrumente ist Brahms' Doppelkonzert. Einst als Friedensangebot an den Künstlerfreund Joseph Joachim gedacht, mit dem Brahms sich zerstritten hatte, gehört es heute zum Kernrepertoire der Tetzlaffs. Nach einem Auftritt mit dem Doppelkonzert in Edinburgh schwärmte die Kritik von ihrem hochenergetischen und zutiefst romantischen Spiel: "It was brillant."

Der Chefdirigent mit Brahms Erster

"Wenn wir einen Komponisten wie Brahms ernst nehmen, dann gibt es nicht einen Entscheider, dann muss jeder ausdrucksvoll spielen dürfen." Dieser Satz stammt von Christian Tetzlaff, könnte aber genauso gut das Credo von Andrew Manze sein. Seit Jahren beweist der Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie, wie man auch ohne diktatorische Maßnahmen und Starallüren ein überzeugendes gemeinsames Musikerlebnis schaffen kann. Und das ideale Terrain für diese Herangehensweise sind eben die Sinfonien von Brahms, in denen jedes Detail seine Bedeutung hat. An seiner Sinfonie Nr. 1 feilte Brahms jahrelang, bis er endlich wagte, sie der Öffentlichkeit zu übergeben.

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