Mit Lise de la Salle in Stuhr

Die junge Französin Lise de la Salle zählt zu den aufregendsten Pianistinnen ihrer Generation und kann bereits auf über 15 Jahre einer gefeierten Karriere zurückblicken.

Die NDR Radiophilharmonie war zu Gast bei den Niedersächsischen Musiktagen in Stuhr: Gemeinsam mit der jungen Pianistin Lise de la Salle als Solistin und der Dirigentin Mei-Ann Chen präsentierte sie ein Programm mit Werken von Clara und Robert Schumann. Eingeleitet wurde der Abend von einer Komposition der vielfach ausgezeichneten isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir.

Niedersächsische Musiktage
Do, 19.09.2019 | 20 Uhr
Stuhr, Gut Varrel (An der Graft 4)

NDR Radiophilharmonie
Mei-Ann Chen Dirigentin
Lise de la Salle Klavier

ANNA THORVALDSDOTTIR
"Hrím" für Kammerorchester
CLARA SCHUMANN
Klavierkonzert a-moll op. 7
ROBERT SCHUMANN
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

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Visionäre Ausdruckskraft

Die Französin Lise de la Salle gilt als ein Phänomen in der Pianistenszene: Schon mit 14 Jahren war sie bei einer Konzertagentur und einem CD-Label unter Vertrag. Heute wird sie für ihre expressive Spontaneität und ihre visionäre Ausdruckskraft gefeiert. "Ich liebe es, auf der Bühne zu sein. Was da passiert, ist eine Art Magie. Ich habe natürlich eine Interpretation im Kopf. Aber dann versuche ich, meinen Kopf leer zu machen und zu spielen, als würde ich das Stück gerade erst entdecken. Das ist sehr spannend", so Lise de la Salle im Interview mit dem Magazin Concerti.