Naïssam Jalal (von links) und Isfar Sarabski (Bildmontage) © Alexandre Lacombe / Isfar Sarabski

Verschoben: Naïssam Jalal & Isfar Sarabski

Stand: 11.02.2021 11:30 Uhr

Das Konzert kann aufgrund der COVID-19 Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen leider nicht wie geplant stattfinden und wird nach Möglichkeit in die Saison 2021/2022 verschoben.

Ticket-Erstattung

Details zur Erstattung finden Sie auf folgender Seite unseres Vertriebspartners, der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft: Informationen zur Rückerstattung abgesagter Veranstaltungen.

NDR Jazz Konzert #3
ABGESAGT: Do, 18.02.2021 | 20 Uhr
ABGESAGT: Fr, 19.02.2020 | 20 Uhr
Hamburg, Rolf-Liebermann-Studio (Oberstraße 120)

Set 1:
Naïssam Jalal - Quest of the Invisible:
Naïssam Jalal Flöte, Gesang
Claude Tchamitchian Bass
Leonardo Montana Klavier

Set 2:
Isfar Sarabski:
Isfar Sarabski Klavier
Makar Novikov Bass
Alexander Mashin Schlagzeug
Bahrzuz Zeynal Tar

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Naïssam Jalal  - Quest of the Invisible

Naïssam Jalal © Alexandre Lacombe Foto: Alexandre Lacombe
Mit einer persischen Flöte und ihrer bezaubernden Stimme begeistert Naïssam Jalal ihr Publikum.

In dieser sanften Musik spielt selbst der Rhythmus des Atems eine Rolle. Wenn das Trio von Naïssam Jalal seine meditativen Klänge aufführt, könnte man einer Stecknadel beim Fallen zuhören. Jalal, 1984 in Paris geboren, hat syrische Wurzeln. Sie studierte in Damaskus und Kairo und singt und spielt Querflöte sowie die persische Holzflöte Nay.

Eine wahre Kosmopolitin, die schon mit einer Brass Band durch Mali und mit einem Rapper durch Europa tourte. Von Coltrane inspiriert, beschäftigt sie sich seit Teenager-Jahren mit Improvisation, ebenso lange engagiert sie sich mit ihrer Musik politisch gegen Fremdenfeindlichkeit in Europa. Ihr Album "Quest of the Invisible" mit Claude Tchamitchian, einem Kontrabassisten mit armenischer Herkunft, und dem aus Brasilien stammenden Pianisten Leonardo Montana gewann 2019 den renommierten Preis "Victoires du jazz".

Naïssam Jalal hat sich einem flirrend eleganten, melancholischen und hypnotischen Jazz zwischen Orient und Okzident verschrieben, der zunehmend ein Publikum außerhalb Frankreichs begeistert.

Isfar Sarabski

Pianist Isfar Sarabski © Isfar Sarabski
Anspruchsvoll und mitreißend zugleich: Pianist Isfar Sarabski.

Isfar Sarabski ist ein Pianist aus Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan. Das Land mit Nachbarn Türkei, Russland und Iran war schon immer ganz unterschiedlichen kulturellen Einflüssen ausgesetzt. Zwischen persischer und arabischer Musik ist die aserbaidschanische Tradition der Mugham-Musik verortet.

Vor dieser verneigt sich der 1989 geborene Sarabski, indem er seinem fulminanten Jazz-Trio die Langhalslaute Tar hinzufügt. Sarabski studierte in Baku und Boston, 2009 gewann er die Solo Piano Competition des Montreux Jazz Festival - im Alter von 19 Jahren.

Seither hat er sich zu einer Art eurasischem Brad Mehldau entwickelt - ein Pianist, der bei seinen Auftritten offene Münder und vor Begeisterung tosende Zuschauer hinterlässt. Sarabski vermag es, mit Leichtigkeit Tschaikowsky und Coltrane zu zitieren, um dann nahtlos in einen mächtigen Blues zu verfallen. Anspruchsvoll und ernsthaft, aber auch groovy und mitreißend. Isfar Sarabski spielt mit der Power von GoGo Penguin und der klassischen Virtuosität eines Lang Lang.

Weitere Informationen
Isfar Sarabski, Caminero Quintet, Julia Hülsmann (Bildmontage) © Isfar Sarabski / Noah Shaye / Noah Shaye

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Orchester und Chor