Feuerwerk um die Elbphilharmonie an Sylvester 2018 © picture alliance/Axel Heimken/dpa Foto: Axel Heimken

Silvester & Neujahr mit Alan Gilbert und Stefano Bollani

Stand: 08.06.2021 11:00 Uhr

Bollani statt Böller! Die italienische Jazz- und Pop-Ikone Stefano Bollani gastiert beim NDR Elbphilharmonie Orchester unter Chefdirigent Alan Gilbert.

Ein musikalisches Feuerwerk zum Jahreswechsel: Die Silvester- und Neujahrskonzerte des NDR Elbphilharmonie Orchesters gehören seit Eröffnung der Elbphilharmonie zu den Höhepunkten der Saison. Diesmal sorgt die italienische Jazz-Rakete Stefano Bollani für klingenden Zündstoff.

Do, 30.12.2021 | 20 Uhr
Fr, 31.12.2021 | 20 Uhr
Sa, 01.01.2022 | 18 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Stefano Bollani Klavier
Alan Gilbert Dirigent
NDR Elbphilharmonie Orchester

STEFANO BOLLANI
Concerto Azzurro
für Klavier und Orchester
GEORGE GERSHWIN
Rhapsody in Blue
SERGEJ RACHMANINOW
Sinfonische Tänze op. 45

In Kooperation mit HamburgMusik

Tickets können ab dem 15. Juni, 11 Uhr bestellt werden

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Stefano Bollani: Klingender Zündstoff

Jazzpianist Stefano Bollani im Porträt © Valentina Cenni Foto: Valentina Cenni
Jazz-Legende Stefano Bollani trifft auf Alan Gilbert und das NDR Elbphilharmonie Orchester.

Das 2017 uraufgeführte "Concerto Azzurro" des umtriebigen Pianisten, Sängers, Komponisten und Showmasters vermittelt gekonnt zwischen Klassik, Jazz und atemberaubenden Improvisationen.

Damit steht es ganz in der Tradition von George Gershwins großen Verbrüderungskompositionen: Dessen berühmte "Rhapsody in Blue" gab 1924 den Startschuss für den längst überfälligen Eintritt des Blues in den klassischen Konzertsaal. Nicht zufällig eroberte Bollani just mit diesem Werk im Jahr 2010 Platz 8 der italienischen Pop-Charts.

Sergej Rachmaninow: Rückschau und Ausblick

Für das - gleichwohl tänzerisch beschwingte - Kontrastprogramm sorgt Alan Gilbert mit Sergej Rachmaninows "Sinfonischen Tänzen". Das 1940 auf Long Island bei New York komponierte letzte Werk des großen Russen ist, passend zum Jahreswechsel, Rückschau und Ausblick zugleich.

Mit zahlreichen Selbstzitaten und Abschiedsgesten erinnert sich Rachmaninow hier an seine glorreiche Karriere und sendet am Ende die klingende Botschaft, dass der Glaube an die Auferstehung über jede Hoffnungslosigkeit triumphiert.

Orchester und Chor