Pianist Bertrand Chamayou im Porträt vor der Skyline von Paris © Marco Borggreve Foto: Marco Borggreve

Pablo Heras-Casado & Bertrand Chamayou

Stand: 08.06.2021 11:00 Uhr

Von Englands Küste über Spanien an den Rhein: Pablo Heras-Casado und Bertrand Chamayou gastieren mit einem Programm voll schillernder Tonmalerei.

Neben Benjamin Brittens "Four Sea Interludes" aus "Peter Grimes" und Manuel de Fallas "Nächte i spanischen Gärten" mit dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou bringt das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Pablo Heras-Casado auch Schumanns "Rheinische Sinfonie" zur Aufführung.

Do, 12.05.2022 | 20 Uhr
Fr, 13.05.2022 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn im Großen Saal

Pablo Heras-Casado Dirigent
Bertrand Chamayou Klavier
NDR Elbphilharmonie Orchester

BENJAMIN BRITTEN
Four Sea Interludes op. 33a
aus der Oper "Peter Grimes"
MANUEL DE FALLA
Nächte in spanischen Gärten -
Sinfonische Impressionen für Klavier und Orchester
ROBERT SCHUMANN
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 "Rheinische"

Solange Corona-bedingte Einschränkungen gelten, gehen die Tickets für die Konzerte 2022 jeweils am ersten Dienstag des Vormonats in den Verkauf.

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Benjamin Britten: Raue See

Schäumende Meere, bunte Gärten, wogende Flüsse - schon immer haben sich Komponisten gern von den Eindrücken der sie umgebenden Natur und Landschaft inspirieren lassen. Der Engländer Benjamin Britten etwa rückte in seiner an der Ostküste Großbritanniens spielenden Oper "Peter Grimes" jene Menschen in den Fokus, "die ihr Leben, ihren Lebensunterhalt dem Meer abtrotzten".

Ein besonderes Gewicht legte er dabei auf die musikalische Darstellung jener Lebensgrundlage: In den "Four Sea Interludes", die auch unabhängig von der Oper bekannt wurden, schilderte er das Meer in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen, vor allem aber als nicht zu unterschätzendes, gefährliches Element.

Andalusische Gärten: Manuel de Falla

Dirigent Pablo Heras-Casado © Fernando Sancho Foto: Fernando Sancho
Pablo Heras-Casado stammt aus Granada, wo er auch erste Studien an der dortigen Universität abschloss.

Die raue See spielte für den Spanier Manuel de Falla dagegen keine Rolle. Lieber widmete er sich ganz der Kultur seiner Heimat in Andalusien. Mit seinen "Sinfonischen Impressionen" für Klavier und Orchester entführt er den Hörer in "Nächte in spanischen Gärten" - farbenfroh, idyllisch, verträumt und tanzverrückt.

Wie man dabei etwa das musikalische Abbild der Gärten im Generalife von Granada adäquat interpretiert, weiß der charismatische spanische Dirigent Pablo Heras-Casado sicher ganz genau. Schließlich wurde er in der andalusischen Stadt geboren. Zur Seite steht ihm der französische Pianist Bertrand Chamayou.

Musikalische Rheinromantik mit Schumann

In uns vertrautere Gefilde geht's zum Schluss des Konzerts: In seiner beliebten, fröhlich beschwingten "Rheinischen" Sinfonie verlieh Robert Schumann im Jahr 1850 der Begeisterung über Land und Leute seiner damals neuen Heimat Düsseldorf Ausdruck.

weiterer Konzerttermin
Pianist Bertrand Chamayou im Porträt © Marco Borggreve Foto: Marco Borggreve

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Orchester und Chor