Juraj Valčuha & Steven Isserlis

Der Cellist Steven Isserlis im Porträt. © Satoshi Aoyagi Foto: Satoshi Aoyagi
Für Cello-Fans lang ersehnt: Der Star-Cellist Steven Isserlis ist einer der besten seines Faches. Im Februar kommt er zum NDR Elbphilharmonie Orchester nach Hamburg.

Darauf haben Cello-Fans lange warten müssen: Steven Isserlis, seit Jahrzehnten eine der gefragtesten Kapazitäten seines Faches, kehrt zum NDR Elbphilharmonie Orchester zurück. Zusammen mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester bringt er Dmitrij Kabalewskis Violoncellokonzert Nr. 2 unter der Leitung von Juraj Valčuha auf die Bühne.

Do, 11.02.2021 | 20 Uhr
Fr, 12.02.2021 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen jeweils um 19 Uhr im Großen Saal

Juraj Valčuha Dirigent
Steven Isserlis Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester

GYÖRGY LIGETI
Apparitions
DMITRIJ KABALEWSKI
Violoncellokonzert Nr. 2 c-Moll op. 77
SERGEJ RACHMANINOW
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44

Karten können ab sofort bestellt werden, die Bezahlung erfolgt sechs Wochen vor dem Konzert (weitere Informationen hier).

Tickets In meinen Kalender eintragen

Star-Cellist Steven Isserlis hat beim Konzert mit dem NDR EO im Februar das Cellokonzert Nr. 2 von Dmitrij Kabalewski, der in der Sowjetunion weitaus häufiger gespielt wurde als heutzutage, im Gepäck. Völlig zu Unrecht, wie das dramatische, emotional packende Werk aus dem Jahr 1964 zeigt.

Ein Glanzstück der Spätromantik und ein Skandal

Porträt des Dirigenten Juraj Valčuha © Juraj Valčuha
Der slowakische Dirigent Juraj Valčuha ist dem NDR EO seit einigen Jahren eng verbunden.

Der Dirigent Juraj Valčuha, seit einigen Spielzeiten gern gesehener Gast in Hamburg, gruppiert zwei weitere spannende Werke um das Cellokonzert: die dritte und letzte Sinfonie von Sergej Rachmaninow – ein herrlich nostalgisches Glanzstück der Spätromantik – und eine Komposition, die zu den vielen Uraufführungen in der 75-jährigen Geschichte des NDR Elbphilharmonie Orchesters zählt.

Mit György Ligetis "Apparitions" nahm das Orchester 1960 unter der Leitung von Ernest Bour am 34. Weltmusikfest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik in Köln teil – und entfachte mit der unerhört geräuschhaften Musik einen handfesten Skandal.

Orchester und Chor