Krzysztof Urbański & Nicolas Altstaedt

Mozarts "Zauberflöte" trifft auf Tschaikowskys "Schicksals-Sinfonie": starker Saisonstart des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter Leitung seines Ersten Gastdirigenten Krzysztof Urbański. Der Ausnahmemusiker und Artist in Residence Nicolas Altstaedt war mit Lutosławskis Violoncellokonzert zu Gast in der Elbphilharmonie.

Screenshot: Nicolas Altstaedt in der Umkleide der Cellisten in der Elbphilharmonie © NDR Fotograf: Screenshot

"Ich will teilen, was mich beglückt"

Während seiner Residenz beim NDR Elbphilharmonie Orchester nimmt Cellist Nicolas Altstaedt sein Publikum mit auf eine Reise durch mehrere Jahrhunderte der Cello-Literatur.

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Do, 13.09.2018 | 20 Uhr
Fr, 14.09.2018 | 20 Uhr
So, 16.09.2018 | 11 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen jeweils eine Stunde vorher im Großen Saal

Krzysztof Urbański Dirigent
Nicolas Altstaedt Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Ouvertüre zu "Die Zauberflöte" KV 620
WITOLD LUTOSŁAWSKI
Violoncellokonzert
PETER TSCHAIKOWSKY
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

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Beruhigende Klänge und eine zerrissene Seele

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Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Mozart zum Auftakt, Tschaikowsky zum Abschluss - und das nicht von ungefähr: "Vielleicht liebe ich Mozart gerade so", erklärte einst der große Russe, dessen Todestag sich im November 2018 zum 125. Mal jährt, "weil ich, als Kind meines Jahrhunderts innerlich verwirrt und moralisch angekränkelt, von seiner gesunden Lebensfreude und der Reinheit einer von Grübeleien nicht vergifteten Natur angezogen, getröstet und beruhigt werde."

Insbesondere zur Zeit der Entstehung der Vierten Sinfonie muss Tschaikowsky eine große Portion Mozart nötig gehabt haben: Seine "Schicksals-Sinfonie" lässt tief in die zerrissene Seele des Komponisten blicken. "Mein Gott, wie meisterhaft ist es Ihnen gelungen, Trauer und Verzweiflung, Hoffnung, Leid und Qualen auszudrücken", schrieb Tschaikowskys Gönnerin Nadeschda von Meck über das Werk.

Neuer Residenzkünstler: Nicolas Altstaedt

Klang gewordener Schmerz eines Menschen, der mit der Gesellschaft haderte: So lässt sich auch Witold Lutosławskis Cellokonzert beschreiben, das Nicolas Altstaedt im Rahmen seiner Residenz beim NDR Elbphilharmonie Orchester präsentierte.

Im Mittelpunkt des Werks aus dem in Polen politisch unruhigen Jahr 1970 steht die symbolträchtige Auseinandersetzung des Soloinstruments mit den Blechbläsern.