Christoph Eschenbach & Nicolas Altstaedt

Ein guter alter Bekannter war zurückgekehrt zum NDR Elbphilharmonie Orchester: Dirigent Christoph Eschenbach. Gemeinsam mit Artist in Residence Nicolas Altstaedt brachte er Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 auf die Bühne. Anton Bruckners "Romantische" komplettierte den Konzertabend in der Elbphilharmonie Hamburg.

Screenshot: Christoph Eschenbach dirigiert eine Probe in der Elbphilharmonie © NDR Foto: Screenshot

Eschenbach über Bruckners Vierte

"Sie lebt. Das merkt man vom ersten Tremolo in den Streichern", so Christoph Eschenbach über Bruckners Sinfonie Nr. 4. Und: "Bruckner ist einer meiner größten Schätze."

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Do, 20.06.2019 | 20 Uhr
So, 23.06.2019 | 11 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen mit Julius Heile jeweils eine Stunde vorher im Großen Saal

Christoph Eschenbach Dirigent
Nicolas Altstaedt Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH
Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische"

Hinweis:
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"Da woaß i' selber nimmer, was i' mir dabei denkt hab!"

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Cellist Nicolas Altstaedt ist der diesjährige Artist in Residence des NDR Elbphilharmonie Orchesters.

Als einzige seiner neun Sinfonien hat Anton Bruckner die Vierte mit einem Beinamen versehen: Sowohl in der Partitur als auch im Briefverkehr bezeichnete er sie als seine "Romantische". Ob er damit auf die einleitenden Hornrufe oder die Jagdsignale im dritten Satz als typische Symbole für "Waldesromantik" abhob? An poetischen Interpretationen dieser Sinfonie mangelt es jedenfalls nicht.

Man kann sich getrost aber auch an den rein musikalischen Schönheiten des Werks erfreuen und sich damit an einen bezeichnenden Kommentar Bruckners zum vierten Satz halten: "Da woaß i' selber nimmer, was i' mir dabei denkt hab!"

Musikalischer Triumph

Sehr genau wusste dagegen wohl Dmitrij Schostakowitsch, was man sich beim Hören seines Ersten Cellokonzerts denken soll. Es entstand in der Tauwetter-Periode nach Stalins Tod im Jahr 1959, und man gewinnt den Eindruck, als wolle der Komponist mit den immer wiederkehrenden Tönen D-S-C-H (den Initialen seines Namens) seinen persönlichen Triumph über die repressive sowjetische Kulturbürokratie besingen.

Screenshot: Nicolas Altstaedt in der Umkleide der Cellisten in der Elbphilharmonie © NDR Foto: Screenshot

"Ich will teilen, was mich beglückt"

Während seiner Residenz beim NDR Elbphilharmonie Orchester nimmt Cellist Nicolas Altstaedt sein Publikum mit auf eine Reise durch mehrere Jahrhunderte der Cello-Literatur.

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