Konzertmitschnitt: María Dueñas & Manfred Honeck

Stand: 26.03.2021 06:00 Uhr

Unter der Leitung von Manfred Honeck gab María Dueñas mit Bruchs Violinkonzert Nr. 1 ihr Debüt beim NDR Elbphilharmonie Orchester. Der Konzertmitschnitt steht ab sofort als Video-on-demand zur Verfügung.

Die Veranstaltungen am 25. und 28. März konnten aufgrund der Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie leider nicht mit Publikum stattfinden.

Zur Erstattung der Ticketpreise

Details zur Erstattung finden Sie auf folgender Seite unseres Vertriebspartners, der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft: Informationen zur Rückerstattung abgesagter Veranstaltungen.

Im Livestream Do, 25.03.2021 | 20 Uhr
ABGESAGT So, 28.03.2021 | 11 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Manfred Honeck Dirigent
María Dueñas Violine
NDR Elbphilharmonie Orchester

MAX BRUCH
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
ANTONÍN DVOŘÁK
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt"

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18 Jahre jung und schon als neuer Stern am Geigenhimmel gehandelt: Die Spanierin María Dueñas erobert derzeit die Konzertbühnen der Welt. Im September 2019 von der Zeitschrift "Musical America" zum "Artist of the Month" gewählt, feierte die Geigerin in der letzten Saison ihr Debüt u. a. beim San Francisco Symphony Orchestra, wo sie "das Publikum von der ersten Note an in ihren Bann" zu ziehen vermochte, wie die Presse schwärmte.

Packend ab der ersten Note

Ganz sicher wird ihr das nun auch beim NDR Elbphilharmonie Orchester gelingen, wenngleich das Publikum in diesem Fall coronabedingt nur auf dem heimischen Sofa Platz nehmen darf.

Im Gepäck hat Dueñas einen echten Tophit aus dem Repertoire für ihr Instrument: Max Bruchs berühmtes Violinkonzert Nr. 1, das mit seinen Ohrwurm-Melodien und seinem packenden virtuosen Zugriff alle anderen Werke des deutschen Romantikers in den Schatten stellt.

Sinfonischer Meilenstein

Manfred Honeck im Porträt © Felix Broede
Manfred Honeck dirigiert Dvořák und Bruch.

Auch das zweite Werk der Konzertübertragung aus der Elbphilharmonie ist ein wahres Schlachtross der Orchestermusik: Der gebürtige Österreicher Manfred Honeck, seit vielen Jahren Chefdirigent des Pittsburgh Symphony Orchestra, interpretiert Antonín Dvořáks Neunte Sinfonie - das Paradebeispiel für den musikalischen Kulturtransfer zwischen "Altem Europa" und "Neuer Welt".

Mit dieser Sinfonie komponierte sich der tschechische Komponist im Jahr 1893 als frisch gebackener Direktor des "National Conservatory of Music" in New York endgültig in die Herzen des weltweiten Publikums. Wohl kaum eine zweite Sinfonie ist bis heute derart populär wie Dvořáks Neunte - und fasziniert mit ihrem melodischen Schwung und ihrer fesselnden Stringenz doch jedes Mal wieder aufs Neue!

Orchester und Chor