Abgesagt: Eröffnung Internationales Musikfest Hamburg

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Stuhlreihen im Großen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg © Elbphilharmonie /Presse Foto: Michael Zapf

Veranstaltungen der NDR Ensembles abgesagt

Nach aktuellem Stand sind vorerst alle Konzerte der NDR Ensembles in Hamburg bis zum 30. Juni abgesagt. Für Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gelten andere Regelungen. mehr

Hamburg: Eine Frau hält ein Ticket für die Elbphilharmonie in der Hand. © dpa-Bildfunk Foto: Christian Charisius

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Für das Eröffnungskonzert des Internationalen Musikfests Hamburg, das in diesem Jahr unter dem Motto "Glauben" steht, fährt Chefdirigent Alan Gilbert nicht eines, sondern gleich drei höchst eindrucksvolle Werke auf, in denen hochkarätige Solisten gefordert sind.

Internationales Musikfest Hamburg
Fr, 24.04.2020 | 20 Uhr
Sa, 25.04.2020 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen mit Julius Heile jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn im Großen Saal

Iveta Apkalna Orgel
Lisa Batiashvili Violine
Johanni van Oostrum Sopran
Kelley O’Connor Mezzosopran
Anthony Dean Griffey Tenor
Jan Martiník Bass
Prague Philharmonic Choir
Alan Gilbert Dirigent
NDR Elbphilharmonie Orchester

SOFIA GUBAIDULINA
Der Reiter auf dem weißen Pferd für Orchester und Orgel
ANTONÍN DVOŘÁK
Violinkonzert a-Moll op. 53
LEOŠ JANÁČEK
Glagolitische Messe

In Kooperation mit HamburgMusik

Radiotipp:
Das Konzert am 24. April ist live zu hören auf NDR Kultur.

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Gubaidulinas Apokalypse

"Alles wird von Feuer und Licht verschlungen", beschreibt Sofia Gubaidulina den Schluss ihres apokalyptischen Werkes "Der Reiter auf dem weißen Pferd". Die weltweit gefragte Titularorganistin der Elbphilharmonie, Iveta Apkalna, interpretiert Gubaidulinas überirdisch transparente Komposition - das Werk einer gläubigen Christin.

Janáčeks Meisterwerk zu Ehren Gottes

Apkalna wird auch in Leoš Janáčeks "Glagolitischer Messe" benötigt. Der Tscheche, berühmt für seine geistlichen Vokalkompositionen, schuf hiermit sein Meisterwerk, das zu Ehren Gottes Fanfaren und große Chöre erstrahlen lässt - ganz zu schweigen von ausdrucksstarken Soli.

Lisa Batiashvili spielt Dvořák

Lisa Batiashvili  Foto: Sammy Hart / DG
Einfach virtuos: die charismatische Violinistin Lisa Batiashvili mit ihrer Guarneri del Gesù Violine von 1739, bereitgestellt von einem anonymen Sammler.

Eine ganz besondere Rolle spielte der Solist im Violinkonzert von Janáčeks Landsmann Antonín Dvořák: Der Komponist schrieb es für den Star-Geiger Joseph Joachim, der im vierjährigen Entstehungsprozess immer neue Vorschläge machte und nie zufrieden war - bis wiederum Dvořák den Glauben an Joachim verlor und sich für die Uraufführung einen anderen Solisten suchte.

Im Konzert mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester übernimmt diese Rolle die gefeierte georgische Violinistin Lisa Batiashvili.

Orchester und Chor