Das ensemble unitedberlin spielt unter der Leitung von Vladimir Jurowski Werke von Strawinsky. © NDR/Mathias Bothor Foto: Mathias Bothor

Abgesagt - ensemble unitedberlin beim Strawinsky-Festival

Stand: 16.03.2021 15:00 Uhr

Die Veranstaltung kann aufgrund der aktuellen COVID-19 Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen leider nicht stattfinden.

Details zur Erstattung finden Sie auf folgender Seite unseres Vertriebspartners, der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft: Informationen zur Ticketerstattung abgesagter Veranstaltungen.

Spielbetrieb bis mindestens 9. April 2021 eingestellt

Die geltenden Corona-Einschränkungen wurden bis zum 21. März verlängert. Auf Basis der bundesweit definierten Rahmenbedingungen und abhängig von der Entwicklung des Inzidenzwertes wird sich der Hamburger Senat voraussichtlich am 22. März mit möglichen Öffnungsszenarien für Theater und Konzerthäuser befassen. Da für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Elbphilharmonie und Laeiszhalle etwa zwei Wochen Vorlaufzeit benötigt werden, bleiben beide Häuser bis mindestens 9. April geschlossen.

Strawinsky-Festival
ABGESAGT: Mi, 07.04.2021 | 19.30 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Kleiner Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Vladimir Jurowski Dirigent
Max Hopp Sprecher
ensemble unitedberlin

IGOR STRAWINSKY
- L’Histoire du soldat
- Renard
- Ragtime for 11 instruments

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Mit diesem Stück, aufbauend auf einer Sammlung russischer Märchen von Alexander Afanassjew, verarbeitete Strawinsky unter anderem seine Erfahrungen während der Zeit des Ersten Weltkriegs. Diese verbrachte er zu großen Teilen im Exil in der Schweiz. Hier machte der Komponist die Bekanntschaft mit dem waadtländischen Textdichter Charles-Ferdinand Ramuz, der Strawinskys neu erwachtes Interesse an einem kleinbesetzten, spontan zusammengestellten Wandertheater-Stück mit aktuellen Bezügen zu teilen vermochte.

Bald nach seiner Uraufführung im Jahre 1918 ging das Stück von Ramuz und Strawinsky über die Bretter vieler kleiner Bühnen in Europa und traf den Nerv seiner Zeit.

Russisch-folkloristische Werkepoche

Die federnde Spannung und konzise, dicht gearbeitete musikalische Umsetzung der Handlung teilt Strawinskys bereits zwei Jahre zuvor begonnener "Renard" mit der bekannter gewordenen "Histoire du Soldat": Die Geschichte vom Fuchs, der unter allerlei Listen einem Hahn nachstellt und am Ende von den anderen Tieren des Hühnerhofs zur Strecke gebracht wird, gehörte zeitlebens zu Strawinskys liebsten Werken.

Auch diese Komposition fußt in der russischen Märchentradition. Der Komponist war besonders zufrieden mit der Uraufführung der Ballets Russes, bei der Bronislawa Nijinska für Regie und Choreographie gesorgt hatte - es war eine der letzten Premieren seiner russisch-folkloristischen Werkepoche.

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