Porträt von Dirigent Klaas Stok © Hans van der Woerd

Chormusik des späten 20. und 21. Jahrhunderts

Stand: 28.04.2020 11:00 Uhr

Der NDR Chor, das SWR Vokalensemble sowie das Ensemble Musikfabrik aus Köln bringen hochklassige Chor-Kompositionen späten 20. und 21. Jahrhunderts zu den "Elbphilharmonie Visions".

Visions S01E09
Fr, 26.02.2021 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

NDR Chor
Klaas Stok Dirigent
SWR Vokalensemble
Ensemble Musikfabrik
Marcus Creed Dirigent

KAIJA SAARIAHO
Tag des Jahres
MICHEL VAN DER AA
Shelter
JONATHAN HARVEY
Forms of Emptiness
DAVID FENNESSY
Ne reminiscaris
MARTIN SMOLKA
Poema de balcones
GEORGES APERGHIS
Future Memories
GYÖRGY KURTÁG
Lieder der Schwermut und der Trauer op. 18

In Kooperation mit HamburgMusik und NDR das neue werk

Karten können ab sofort bestellt werden, die Bezahlung erfolgt sechs Wochen vor dem Konzert (weitere Informationen hier).

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Etwas für Profis

Für Hobby-Chorsänger ist die Musik des späten 20. und 21. Jahrhunderts überwiegend tabu. Zu schwer sind die Töne zu finden, zu extravagant die geforderten Gesangstechniken, zu diffizil der Umgang mit der Sprache. Nicht so für die Profis vom NDR Chor und SWR Vokalensemble!

Beim neuen Festival "Elbphilharmonie Visions" tun sich die beiden Top-Rundfunkchöre mit dem Ensemble Musikfabrik zusammen und entfalten ein klingendes Panorama der Chormusik aus den letzten 30 Jahren.

"Seltsame Musik" statt "Neuer Musik"

Biennale
Blick auf die gewellten Glastüren der Elbphilharmonie.  Foto: Michael Zapf

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"Keine 'Neue Musik' mehr, bitte, sondern 'Seltsame Musik'", forderte einst Martin Smolka, der mit seinem Werk "Poema de balcones" im Programm vertreten ist. Für den Abend der willkommenen Kuriosa trifft nun die geballte Seltsame-Musik-Kompetenz aufeinander. Die Vokalspezialisten aus Stuttgart und Hamburg sowie das Kölner Ensemble Musikfabrik haben zusammengerechnet mehrere Hundert Werke uraufgeführt und pflegen enge Beziehungen zu vielen lebenden Komponisten.

Im gemeinsamen Konzert spannt sich der Bogen von Jonathan Harveys "Forms of Emptiness" aus dem Jahr 1986 bis zu Michel van der Aas "Shelter" von 2017. Und von David Fennessys ebenfalls erst drei Jahre jungem Werk "Ne reminiscaris" zurück zu den in den 1990er-Jahren entstandenen "Liedern der Schwermut und der Trauer" des ungarischen Altmeisters György Kurtág, mit dem das SWR Vokalensemble besonders intensiv zusammengearbeitet hat.

Orchester und Chor