Klönschnack

Ihre Stars im Interview

Montag, 27. April 2020, 19:00 bis 20:00 Uhr

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Marianne Rosenberg 1975 beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix. Sie belegte den 10. Platz.

Bei dem Namen Marianne Rosenberg kommen gleich mehrere Generationen von Musikfans ins Schwärmen. Bis heute gilt die Sängerin als Ikone der siebziger Jahre, der Glanzzeit des deutschen Schlagers. Außerdem hat sie sich mit ihren Hits "Fremder Mann" und "Er gehört zu mir" in der Homosexuellenszene ein Denkmal gesetzt, worauf sie auch immer noch stolz ist. In diesem Jahr feiert die 65-jährige Künstlerin ihr 50. Bühnenjubiläum - und präsentiert im Interview bei NDR Plus ihr aktuelles Album "Im Namen der Liebe".

Mit den Beatles zum Erfolg

Marianne Rosenberg stammt aus einer Berliner Künstlerfamilie, blieb aber die einzige, die den Schritt ins Showgeschäft wagte. Gleich ihre erste Single "Mister Paul McCartney" (1970) wurde zum Erfolg. Im Gespräch mit Moderator Andreas Kallwitz gesteht sie, dass sie den Beatles-Sänger sogar einmal persönlich getroffen hat: "Drei Stunden habe ich für sein Autogramm angestanden. Später hab‘ ich es dann leider irgendwo verbummelt." Ab Mitte der achtziger Jahre wurde Marianne "erwachsen", wie sie über sich rückblickend erzählt. "Ich wollte mir kein musikalisches Kleid mehr überstreifen lassen." Sie arbeitete als Schauspielerin, Buchautorin und  Synchronsprecherin. "Doch die Musik war für mich immer das Wichtigste", sagt sie heute.

Zurück zu den Ursprüngen

Mit ihrer lange ungeliebten Schlagerzeit hat die Berlinerin jedenfalls längst ihren Frieden geschlossen: "Heute genieße ich es wieder, wenn die Leute meine Hits mitsingen." Und apropos Vergangenheit: Für die Arbeit an ihrer neuen CD ist sie ganz bewusst in das Berliner "Hansa Studio" zurückgekehrt, in das legendäre Studio "The big hall by the wall", in dem sie 1970 ihr allererstes Album aufgenommen hat. "Hier schließt sich für mich, meine Fans und meine Musik ein Kreis", sagt Marianne Rosenberg. Das ganze Interview ist in der Sendung "Klönschnack" zu hören, am Montag (27. April, 19 Uhr), Freitag (1. Mai, 14 Uhr)und Sonntag (3. Mai, 12 Uhr).