Sonntagsstudio

Der Norden liest: Raoul Schrott

Sonntag, 24. November 2019, 20:00 bis 22:00 Uhr

Schriftsteller Raoul Schrott (links) im Gespräch mit NDR Kultur Literaturredakteur Alexander Solloch vor Publikum bei der Eröffnung des Literaturfests Niedersachsen © Helge Krückeberg
Raoul Schrott im Gespräch mit Alexander Solloch.

"Beziehungen", "Raum", "Leidenschaft", "Glück" - das waren in den vergangenen Jahren die Leitideen des Literaturfests Niedersachsens. In diesem Jahr nun stand eine Eigenschaft im Mittelpunkt, die gar nicht verschwenderisch genug gepriesen, besungen und besprochen werden kann: "Mut" lautete das Motto des Festivals, bei dem NDR Kultur fröhlich mitmischte.

Raoul Schrott steht auf einer Bühne. © NDR
Raoul Schrott ruft: "Nur Mut!"

Zum Auftakt in Hannover packte uns ein Mann am Schlafittchen, der sich schon immer dafür interessiert hat, mutig, beharrlich und gewitzt hinter die letzten Geheimnisse des Menschseins zu kommen. Raoul Schrott, der österreichische Erzähler, Dichter, Übersetzer, Mytheninterpret und weltreisende Abenteurer, hielt eine überbordend lebhafte Ermutigungsrede - und stellte anschließend seinen neuen Roman "Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier, der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal" vor. Der Titel deutet es an: In dieser 500 Jahre alten Geschichte nimmt auch einer all seinen Mut zusammen …

Moderation: Alexander Solloch.

Posaune: Mikael Rudolfsson

Aufzeichnung der Eröffnungsveranstaltung des Literaturfests Niedersachsen vom 5. September 2019 in Hannover.

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