Sonntagsstudio

Herrenhäuser Gespräch: Ganz nah und doch so fern?

Sonntag, 03. November 2019, 20:00 bis 22:00 Uhr

Ilko-Sascha Kowalczuk, Jana Hensel, Naika Foroutan, Hendrik Berth und Ulrich Kühn sitzten vor Mikrofonen auf einer Bühne. © Julia Beyer Foto: Julia Beyer

Herrenhäuser Gespräch: Ganz nah und doch so fern

Sendung: Sonntagsstudio | 03.11.2019 | 20:00 Uhr | von Kühn, Ulrich

30 Jahre nach dem Mauerfall sind die Gräben zwischen Ost und West immer noch tief - oder tiefer denn je. Leidenschaftlich diskutiert das Podium über Arroganz hier, Larmoyanz dort.

30 Jahre ist es her, dass die Mauer fiel. Groß waren damals die Hoffnungen: Das Ende der Systemkonkurrenz verspreche Demokratie und Wohlstand, glaubten viele. Heute hingegen überwiegt das Gefühl, in krisenhaften Zeiten zu leben. Populistische Strömungen tragen zur Verunsicherung bei und zum Eindruck einer Kluft zwischen "Ossis" und "Wessis".

Ungleichheit beseitigen

Warum besetzen so wenige Ostdeutsche Führungspositionen im Land? Welche Prägungen wirken bis heute fort, und welche Missverständnisse belasten das vereinte Deutschland? Oder werden die Differenzen überschätzt? Was müsste passieren, damit zum 40. Jahrestag die aktuellen Probleme Geschichte sind?

Die Podiumsgäste:

• Prof. Dr. Naika Foroutan
Direktorin des "Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung"

• Jana Hensel
Autorin und Journalistin, ZEIT-Online

• Ilko-Sascha Kowalczuk
Historiker und Publizist

• Prof. Dr. Hendrik Berth
Psychologe und Professor an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden

Moderation: Ulrich Kühn.

Aufzeichnung vom 29. Oktober 2019 im Schloss Herrenhausen in Hannover.

Die Herrenhäuser Gespräche sind eine Veranstaltungsreihe von VolkswagenStiftung und NDR Kultur.

 

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