Klassik à la carte

Studiogast: Alina Bronsky

Freitag, 17. Mai 2019, 13:00 bis 14:00 Uhr

Bild vergrößern
Alina Bronsky hat mit 30 Jahren angefangen, Romane und Erzählungen zu schreiben.

Gleich ihr erster Roman "Scherbenpark" war im Jahr 2008 ein erstaunliches, vielbeachtetes Debüt. Hier erzählt Alina Bronsky eine Geschichte, die in einem russischen Aussiedlerviertel spielt. Bronsky wuchs auf der asiatischen Seite des Uralgebirges auf und wanderte Anfang der 1990er-Jahre mit ihren Eltern nach Deutschland aus.

Auch in ihren folgenden Romanen erzählt sie von russisch-deutschen Schicksalen wie in "Baba Dunjas letzte Liebe": Eine Frau weigert sich, ihre Heimat zu verlassen und ihrer Tochter nach Deutschland zu folgen. In Bronskys neuem Buch "Der Zopf meiner Großmutter" ist die Hauptfigur eine Großmutter. Eine starke Frau, die in einem Flüchtlingswohnheim den innig geliebten Enkel vor den schädlichen Einflüssen der neuen Umgebung beschützen will und ein hart-herzliches Terrorregime aufbaut. Alina Bronsky versteht es grandios, ihre Charaktere mit Witz, Bosheit und eigenwilligem Charme auszustatten. Über ihren neuen Roman spricht sie in der Sendung Klassik à la carte.

Alina Bronsky - ihre wichtigsten Veröffentlichungen

Das Gespräch führte Alexander Solloch

Lesung

Sophie Rois liest Alina Bronsky

Alina Bronskys Geschichten handeln von Menschen, die wie ihre Familie russischer Herkunft sind. Ihr neuer Roman "Der Zopf meiner Großmutter" spielt im Flüchtlingsheim. Sophie Rois liest ihn vor. mehr