Am Morgen vorgelesen

Marcel Beyer: Seewetter, Stimmen, Sturm

Samstag, 06. Juni 2020, 08:30 bis 09:00 Uhr

Marcel Beyer © picture-alliance / APA / picturedesk.com Foto: Marko Lipus

Marcel Beyer: Seewetter, Stimmen, Sturm

Sendung: Die Sonnabend-Story | 06.06.2020 | 08:30 Uhr | von Marcel Beyer

In unserer Reihe "Audio.Ergo.Sum. - Radiogeschichten" liest Marcel Beyer seine unveröffentlichte Erzählung "Seewetter, Stimmen, Sturm".

Schriftsteller Marcel Beyer. © Yvonne Szallies-Dicks Foto: Yvonne Szallies-Dicks
Schriftsteller Marcel Beyer.

Als Marcel Beyer 2016 den Georg-Büchner-Preis erhält, heißt es in der Jury-Begründung: "Seine Texte sind kühn und zart, erkenntnisreich und unbestechlich. So ist während dreier Jahrzehnte ein unverwechselbares Werk entstanden, das die Welt zugleich wundersam bekannt und irisierend neu erscheinen lässt." Aus seinem umfangreichen Werk seien wenigstens diese Titel genannt: die Romane "Das Menschenfleisch", "Flughunde" und "Kaltenburg"; die Gedichtbände "Falsches Futter" und "Graphit"; die Erzählungsbände "Putins Briefkasten" und "Das blindgeweinte Jahrhundert – Bild und Ton". Gerade der Untertitel seines letzten Erzählungsbandes unterstreicht, dass Marcel Beyer in seinem Werk immer auch mediale Reflektion betreibt. Wie verändert sich die Welt durch die Medien, mit denen wir sie wahrnehmen und mit gestalten?

Als wir eine Themen-Reihe planten unter der Überschrift "Audio.Ergo.Sum. – Radiogeschichten" war schnell klar, dass einer der Mitmachenden unbedingt Marcel Beyer sein sollte. Gern hat er sich bereit erklärt und eine autobiographisch geprägte Geschichte für diese Reihe geschrieben. Sie erzählt auch vom Radio, vor allem aber vom Abschied von der Mutter. Sie heißt "Seewetter, Stimmen, Sturm".

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Matinee

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