Das Gespräch

Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott befragt von Marcus Stäbler

Samstag, 14. Dezember 2019, 18:00 bis 18:30 Uhr

Karl-Heinz Ott, geboren 1957 und einer der wichtigsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren, hat ein großes Faible für klassische Musik. Kein Wunder, hat er doch auch als Operndramaturg gearbeitet. Vor gut zehn Jahren widmete er dem Barockmeister Georg-Friedrich Händel zu dessen 250. Todestag den erzählerischen Essay "Tumult und Grazie", der von der Kritik als Bekenntnis eines "glühenden Enthusiasten" gefeiert wurde, als klug angelegte Wanderung durch ein Zeitalter.

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Karl-Heinz Ott © picture-alliance / dpa Foto: Uwe Zucchi

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In seinem Buch "Rausch und Stille" ergründet Ott nun den Geist Ludwig van Beethovens, des großen Jubilars des kommenden Jahres. Im Gespräch mit Marcus Stäbler erzählt er, was den Komponisten-Rebellen, dessen 250. Geburtstag schon jetzt an vielen Orten mit Pauken und Trompeten gefeiert wird, so bedeutsam und faszinierend macht. Lebendig und fesselnd spricht der aus Schwaben stammende Autor über die emotionale Wucht von Beethovens Sinfonien, erklärt, warum er sie für zugänglicher hält als die Kammermusik, erläutert höchst anschaulich den Einfluss Beethovens auf die Musikgeschichte - und begründet auch seine Abneigung gegen zu langsame Tempi.

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Lächelnde Beethoven-Statuen, ein Kunstwerk des Konzeptkünstlers und Bildhauers Ottmar Hörl, stehen auf dem Münsterplatz in Bonn. © dpa Foto: Rolf Vennenbernd

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