Das Gespräch

Gast: Masha Gessen

Samstag, 30. März 2019, 18:00 bis 18:30 Uhr

Die Autorin Masha Gessen schaut nachdenklich bei einer Veranstaltung der Leipziger Buchmesse © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa / Verwendung weltweit Foto: Jan Woitas

Masha Gessen im Gespräch

NDR Kultur - Das Gespräch -

über den russischen Retro-Totalitarismus, die Nähe zwischen Wladimir Putin und Donald Trump und über die Hoffnung, in der Krise der Demokratien positive

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Die New Yorker Journalistin Masha Gessen ist eine ebenso scharfsinnige wie leidenschaftliche Denkerin. 1967 in Moskau geboren, kam sie als Teenager mit ihrer Familie in die USA, lebte und arbeitete aber später wieder in Moskau. In ihren Büchern und Artikeln beschreibt Gessen vor allem das postsowjetische Russland. So hat sie den Mathematiker Grigori Perelman porträtiert und Wladimir Putin, den "Mann ohne Gesicht"; sie hat über die Passion der Punkrock-Band Pussy Riot geschrieben und über die jüdische Autonomie in der Sowjetunion.

Interview

Das Gespräch mit Masha Gessen zum Nachlesen

Die mit dem Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung ausgezeichnete New Yorker Journalistin spricht über die russische Gegenwart - und natürlich über Putin und Trump. mehr

Jetzt hat Gessen den Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung erhalten - für ihr jüngstes Buch "Die Zukunft ist Geschichte“. Darin zeigt sie, wie und warum sich die Hoffnungen auf eine demokratische russische Gesellschaft nach dem Ende der Sowjetunion zerschlagen haben. Ihre vier Protagonisten kommen zu dem Schluss: "Es gibt keine Zukunft".

Natascha Freundel hat in Leipzig mit Masha Gessen gesprochen - über den russischen Retro-Totalitarismus, die Nähe zwischen Wladimir Putin und Donald Trump und über die Hoffnung, in der Krise der Demokratien positive Zukunftsentwürfe zu schaffen.