Das Gespräch

Gäste: die bildenden Künstler Henrike Naumann und Via Lewandowsky

Samstag, 24. August 2019, 18:00 bis 18:30 Uhr

Henrike Naumann und Via Lewandowsky © NDR

30 Jahre Mauerfall: Naumann und Lewandowsky im Gespräch

NDR Kultur - Das Gespräch -

In der Reihe "Grenzenlose Gespräche. Begegnungen 30 Jahre nach dem Mauerfall" sprechen die bildenden Künstler Henrike Naumann und Via Lewandowsky über ihre ganz persönlichen Wendeerfahrungen.

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Sie erschafft bizarr anmutende Wohnwelten, in denen sie zum Gespräch über die Treuhand, die "gescheiterte Wiedervereinigung" und den Rechtsextremismus bittet: Henrike Naumann, 1984 in Zwickau geboren. In ihrer Kindheit war rechtsextremes Gedankengut allgegenwärtig, der NSU um die Ecke. Auch der Mauerfall prägte das damals junge Mädchen: Mit der Wende zog eine neue Ästhetik in den bis dato verstaubten DDR-Krämerladen - etwa in Form der Barbie. All das ist Ausgangspunkt für Henrike Naumanns Kunst. Und obwohl sie sich stark mit ihrer Heimat und ihrer Herkunft auseinandersetzt, gesteht sie: "Ich kann den Osten nicht erklären."

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Henrike Naumann und Via Lewandowsky über ihre ganz persönlichen Wendeerfahrungen.

In unserer Reihe "Grenzenlose Gespräche. Begegnungen 30 Jahre nach dem Mauerfall" trifft Henrike Naumann auf ihren Kollegen Via Lewandowsky. Er ist 1963 in Dresden geboren, war Mitglied der "Autoperforationsartisten" und floh kurz vor der Wende nach West-Berlin. Seine Stasi-Akte interessiert ihn nicht. Den Diskussionen um die deutsche Wiedervereinigung hat er sich in den 90er-Jahren bewusst entzogen. Trotzdem "klebt" das Label "ostdeutscher Künstler" an ihm, wie er sagt. Er wird es einfach nicht los - und, ja: "Klar stört mich das."

Henrike Naumann und Via Lewandowsky sprechen in dieser siebten Begegnung der Gesprächsreihe mit Andrea Schwyzer über erstaunliche Besucherreaktionen zum Thema Ost und West, ihre ganz persönlichen Wendeerfahrungen und über die Macht von Möbeln.

Die Sendung wird wiederholt am 25. August um 13.00 Uhr.

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