BücherLeben

Das Literaturmagazin

Samstag, 05. Oktober 2019, 18:00 bis 19:00 Uhr

Literaturredakteurin Ulrike Sárkány © NDR Foto: Julia Beyer

BücherLeben: Abschied. Aufbruch. Dazwischen: Melancholie

NDR Kultur - BücherLeben -

Frankfurt feiert das Literaturland Norwegen. InstaPoeten feiern sich selbst. Und wir? Sagen "Adieu und alles Gute" zu Ulrike Sárkány.

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Hier endet der Spaziergang mit Erik Fosnes Hansen: natürlich vorm Literaturhaus.

Nachdem nun (hoffentlich) der georgische Bücherstapel aus dem vergangenen Jahr abgearbeitet ist, steht jetzt ein großer Berg aus nordeuropäischen Worten vor uns: 260 Bücher werden in diesem Jahr aus dem Norwegischen ins Deutsche übertragen. Das muss etwas zu bedeuten haben; das kann nur eines zu bedeuten haben: Norwegen ist das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, die Mitte des Monats beginnt. Norwegen in Frankfurt zu studieren ist schön; schöner noch: das in Oslo zu tun – wir lassen uns von einem der erfolgreichsten Schriftsteller des Landes, Erik Fosnes Hansen, die literarischen Spuren der Hauptstadt zeigen.

Dann reisen wir sechstausend Kilometer weiter nach New York: Sehen wir hier etwa gerade den Aufbruch in ein neues lyrisches Zeitalter? Oder eher eine neue Abzweigung in den üblichen Kitsch? „InstaPoesie“ heißt der neueste Trend, schnelle kurze lyrische Tupfer; große Erfolge lassen sich damit feiern. Aber schreibt man sich damit auch ins Pantheon der Poesie ein?

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Die Zeichnerinnen Stephanie Wunderlich und Katharina Gschwendtner mit Rudi, dem einzigen Mann im "Spring"-Atelier.

Und à propos Aufbruch - was stünde mehr dafür als "Spring", ob nun deutsch ausgesprochen oder englisch? "Spring", so heißt ein Illustratorinnen-Kollektiv aus Hamburg-Altona. Wir stellen die "Springerinnen" und ihr neuestes Werk vor, ein Magazin über Sex.

Einigen Raum gestehen wir in der Oktober-Ausgabe der Melancholie zu: Wolfgang Joop, der gerade seine Autobiographie vorgelegt hat, erzählt vom bunten Treiben seiner Kindheit und davon, wie sehr er es vermisst; und wir verabschieden uns von Ulrike Sárkány, die nach fast 30 Jahren in der Literaturredaktion in den Ruhestand tritt.

Moderation: Alexander Solloch