Starke Stücke

Mit Philipp Cavert

Dienstag, 17. März 2020, 13:00 bis 14:00 Uhr

Porträt von Franz Schubert (1797-1828) © Fine Art Images/Heritage Imag
Porträt von Franz Schubert (1797-1828)

Erst ein halbes Jahrhundert nach Franz Schuberts Tod wurde seine zweite Sinfonie B-Dur öffentlich aufgeführt. Das Werk, dessen erster Satz mit 614 Takten zu den längsten in Schuberts sinfonischem Schaffen gehört, zeigt Anklänge an Haydn, aber auch an Beethovens "Die Geschöpfe des Prometheus" und Mozarts Sinfonie Nr. 39 Es-Dur. Die Sinfonie hat als einzige bei Schubert einen Variationensatz. Während Brahms Schuberts so genannten Jugendsinfonien keinen hohen künstlerischen Wert bescheinigte, lobte Dvořák den "Charakter der Melodien", die "harmonische Progression" und die "vielen exquisiten Details der Orchestrierung". Es spielt das Orchestra of the 18th Century, geleitet von Frans Brüggen.

Hätte Schubert nicht eine Sonate für das 1823 erfundene Instrument Arpeggione geschrieben, wäre es heute vollständig vergessen: Das "Guitarre-Violoncell", auch "Bogen-Gitarre" oder "Guitarre d’amour" genannt. Cellisten und Bratscher freuen sich bis heute über dieses aparte Werk. In den Starken Stücken hören wir eine Aufnahme mit Mischa Maisky, Violoncello, und Martha Argerich, Klavier.

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