Starke Stücke

"Pathétique" von Peter Tschaikowsky

Donnerstag, 12. November 2020, 19:00 bis 20:00 Uhr

Peter Tschaikowsky © picture alliance/akg-images Foto: akg-images
Peter Tschaikowsky wurde 1840 in Wotkinsk geboren.

Die "Pathétique" von Peter Tschaikowsky ist ein Sonderfall. Denn der vierte und letzte Satz ist hier nicht - wie üblich - ein schneller Satz, sondern er ist ein "Adagio lamentoso", also ein langsamer Satz, der den requiem-ähnlichen Charakter dieser 6. Sinfonie des Russen verstärkt.

In düsterem h-moll hat Tschaikowsky diese Sinfonie, die im Jahr 1893 - dem Jahr seines Todes - uraufgeführt wurde, komponiert.

Tschaikowsky selbst sagte über diese Sinfonie, dass sie ein Programm habe, dass dieses Programm aber "für alle ein Rätsel bleiben" solle. Dieser Spruch trägt natürlich auch noch weiter zur Mythenbildung bei, zumal die Umstände von Tschaikowskys Tod im Umfeld dieser Sinfonie bis heute nicht wirklich geklärt sind. Der Beiname "Pathétique" dieser Sinfonie stammt übrigens nicht von Tschaikowsky selbst, sondern geht auf seinen Bruder Modest zurück. Vermutlich ist er von Beethovens gleichnamiger Klaviersonate beeinflusst, die mit derselben Intervallfolge wie Tschaikowskys 6. Sinfonie beginnt.

Sie hören in den Starken Stücken eine Aufnahme dieser anrührenden Sinfonie mit dem NDR Elbphilharmonieorchester und dem Dirigenten Christoph Eschenbach, der erst vor Kurzem, am 20.Februar, seinen 80. Geburtstag gefeiert hat.

Eine Sendung von Eva Schramm

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Dach der Elbphilharmonie in Hamburg © picture alliance/Bildagentur-online Foto: Bildagentur-online/Ohde

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