BücherLeben

Das Literaturmagazin

Samstag, 01. Februar 2020, 18:00 bis 19:00 Uhr

Die Literatur ist ein Spiegel dessen, was uns beschäftigt: was jeden einzelnen von uns beschäftigt, aber auch die Gesellschaft im Ganzen. Wer aber schreibt über so ein brennendes Thema wie Armut? Wer schreibt über Armut in einem reichen Land?

"Ein Mann seiner Klasse" - Debüt im Bücherfrühling

Christian Baron tut es. "Jetzt, wo ich Mitte 30 bin, kann ich das. In dem Alter ziehen manche in ihr Eigenheim, und ich erzähle eben von meiner schwierigen Kindheit", sagt er. "Ein Mann seiner Klasse" heißt sein Debütroman, ein Buch, das Kritik und Publikum noch beschäftigen wird in diesem Bücherfrühling. Er erzählt die Geschichte eines Jungen, der mit einem prügelnden Vater und einer depressiven Mutter in Armut aufwächst. Der Roman spielt in Kaiserslautern, wo Christian Baron aufgewachsen ist. Inzwischen lebt er in Berlin. Dort besuchen wir mit ihm einen für ihn geradezu mythischen Ort. Es wird Spaghetti-Eis gereicht …

Größte Buchhandlungsdichte in Göttingen

Außerdem fragen wir uns, warum ausgerechnet Göttingen die deutsche Stadt mit der größten Buchhandlungsdichte ist, sprechen mit der Literaturjournalistin Katrin Schumacher über die schwierige Arbeit in der Leipziger Buchpreis-Jury und buhen die neuesten Klappentext-Moden aus - selbstverständlich konstruktiv!

Mehr zum Buch
Christian Baron: "Ein Mann seiner Klasse" © Claassen bei Ullstein

Das Leben ganz unten - ein Erfahrungsbericht

Unsentimental und ohne zu moralisieren zeigt Christian Baron in seinem Buch "Ein Mann seiner Klasse", dass die sogenannten Abgehängten Menschen voller Sehnsucht nach einem gelingenden Leben sind. mehr

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