Holocaust: "Wir brauchen eine neue Erinnerungskultur"

Bei der Aufarbeitung der Holocaust-Verbrechen brauche es eine neue Erinnerungskultur, fordert Jens-Christian Wagner, Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Wie könnte die aussehen? mehr

Aus unserem Programm

"Nie wieder!" - Gegen das Vergessen

Schoschana Rabinovici war zehn Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter deportiert wurde. Beiden gelang es, KZ und Todesmarsch zu überleben. Ein Essay ihres Sohnes, des Autors Doron Rabinovici. mehr

Welt der Musik

Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit

Welt der Musik

Das "Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit" verzeichnet Musikschaffende, die vom NS-Terror betroffen waren. Im Interview: zwei der Autoren des Online-Lexikons. mehr

Glaubenssachen: 75 Jahre Auschwitz-Befreiung

Wie wichtig ist diese Erinnerung 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz für heutige Jüdinnen und Juden? Und wie sieht jüdisches Leben in Deutschland heute aus? mehr

Auschwitz: "Es braucht keine festgelegten Tage"

Brauchen wir ritualisierte Tage, um der Holocaust-Opfer zu gedenken? Nein, sagt die Bloggerin und Buchautorin Juna Grossmann, denn so würden Gefühle verloren gehen. mehr

Mike Delberg trägt öffentlich die Kippa

Mike Delberg ist Jude, Repräsentant der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Kippa-Träger und kein Befürworter des ritualisierten "Auschwitz-Gedächtnistheaters". Ein Gespräch. mehr

Auschwitz-Orchester rettet Hilde Simcha das Leben

Hilde Simcha überlebte als junges Mädchen Auschwitz, weil sie zum Lager-Orchester gehörte. Heute lebt sie in einem Kibuz in Israel. Ihre Zeit im KZ hat sie niemals vergessen. mehr

Wie konnte der Holocaust passieren?

Bis zu 1,5 Millionen Menschen haben die Nazis in Auschwitz ermordet, rund 90 Prozent der Opfer waren Juden. Wie konnte es dazu kommen? Ein Gastbeitrag des Politikwissenschaftlers Herfried Münkler. mehr

Wie ich überlebt habe

Mehr als 50 Jahre hat Ginette Kolinka geschwiegen. Für das, was sie im Vernichtungslager Birkenau erleiden musste, schien es keine Worte zu geben. Nun, mit 94 Jahren, erzählt sie ihre Geschichte. mehr

Wie fühlt sich jüdisches Leben heute an?

75 Jahre nach dem Holocaust müssen Juden in Deutschland wieder um ihr Leben fürchten. Wie fühlt sich jüdisches Leben in Deutschland angesichts dessen heute an? Ein Gastbeitrag. mehr

"Weltmeister": Begehbarer Theaterabend in Hannover

24.01.2020 19:30 Uhr und weitere Termine
Schauspielhaus Hannover

Sind die Deutschen Weltmeister des Erinnerns an den Holocaust? Der Theaterabend mit dem Titel "Weltmeister" möchte seine Besucher mit diesem Thema konfrontieren. mehr

KZ-Gedenkstätte Wöbbelin: "Man konnte das Lager riechen"

Die KZ-Gedenkstätte Wöbbelin muss sich einen Ort mit der Ausstellung über den deutschen Dichter Theodor Körner teilen. Diese Paarung verursacht Spannungen. mehr

Wie Jugendliche die "Hölle am Waldesrand" erkunden

Rund 20.000 Häftlinge kamen in den Lagern der Nazis im Emsland ums Leben. Wie lässt sich der NS-Terror heute Jugendlichen vermitteln? Ein Besuch in der Gedenkstätte Esterwegen. mehr

Neuengamme: Hamburgs spätes Gedenken

Mehr als 100.000 Häftlinge waren im KZ Neuengamme inhaftiert. Erst seit 2005 erinnert eine umfangreiche Gedenkstätte an ihr Schicksal - und die Herausforderung in der Erinnerungskultur wächst. mehr

KZ Moringen: Ein Lager für "falsche" Jugendliche

Hunderte Jugendliche waren zur NS-Zeit in Moringen interniert. Denn sie hörten die "falsche" Musik, trugen die "falsche" Kleidung. Die Gedenkstätte wendet sich heute in besonderer Art an Jugendliche. mehr

Zum Hören und Lesen

Alexander Fehling liest Holocaustbericht von Primo Levi

"Ist das ein Mensch?" - Der autobiografische Bericht von Primo Levi über sein Jahr in der Hölle von Auschwitz ist eines der bedeutendsten Zeugnisse des Holocausts. mehr

04:57

Eddy de Wind: "Ich blieb in Auschwitz"

Eddy de Winds Biografie ist eine eindringliche Widerrede gegen den um sich greifenden Wahn, das Trauma Auschwitz verschwände, in dem man es verdrängt oder leugnet. Audio (04:57 min)

Videos und Audios

04:56
Kulturjournal

Wie Rechte sich in KZ-Gedenkstätten verhalten

Kulturjournal

Besucher von KZ-Gedenkstätten zweifeln NS-Verbrechen an oder posten Selfies mit rechtsradikalen Symbolen. 75 Jahre nach Kriegsende verhöhnen Rechte Opfer des Holocausts. Video (04:56 min)

Aus dem Journal

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Auschwitz: "Das Schrecklichste, was ich je sah"

Am 27. Januar 1945 befreien russische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz. Nur noch 7.000 Gefangene sind am Leben. Mindestens 1,1 Millionen Menschen hatten die Nazis dort ermordet. mehr

Auschwitz - Geschichte einer Todesfabrik

Von 1940 bis 1945 sterben in Auschwitz mindestens 1,1 Millionen Menschen. Hunderttausende ermorden die Nazis mit Giftgas. Andere werden erschossen, zu Tode gefoltert oder sie verhungern. mehr

Für das Leben lernen: Auschwitz und Ich

Zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz hat der NDR im Jahr 2015 das Projekt Auschwitz und ich betreut. Hier finden viele der damals entstandenen Videos und Online-Artikel. mehr

Wie der Zweite Weltkrieg im Norden zu Ende ging

Am 8. Mai 1945 endet der Krieg mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Bereits in den Wochen zuvor haben die Alliierten viele Städte und Konzentrationslager befreit. Ein Dossier. mehr

Multimedia-Doku

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Die Befreiten von 1945

Stell dir vor, es ist Krieg - und dann ist er endlich vorbei. Fünf damals junge Norddeutsche: verfolgt, gehasst, ausgebombt. In der Web-Doku erzählen sie ihre Geschichte von 1945. mehr