Stand: 14.09.2018 22:31 Uhr

Tom Walker: Mix aus Rock, Pop und Songwriting

Tom Walker mit großer Show und Stimme

Man stelle sich folgende Situation vor, etwa im Zeitraum der Jahrtausendwende: Ein musikbegeisterter Vater nimmt seinen neunjährigen Sohn mit auf ein Konzert von AC/DC. Der Auftritt von Angus Young und Co. beeindruckt den jungen Tom Walker so sehr, dass er sich daraufhin selbst Gitarre, Schlagzeug, Bass und Piano beibringt. So geht musikalische Erziehung.

Setlist Tom Walker

1. Cry Out
2. Heartland
3. Fly Away
4. Blessings
5. Play Dead
6. Sun Goes Down
7. Dominoes
8. Rapture
9. In The End
10. My Way
11. Angels
12. Leave A Light On

Die Liebe zu AC/DC und allgemein zur Musik ist bei dem in Glasgow geboren Tom Walker bis heute geblieben. In Manchester wächst er mit der Plattensammlung seines Vaters auf und entdeckt auch Ray Charles, The Police und Bob Marley für sich. Später studiert er am London's College Of Contemporary Music, er zieht zusammen mit zwölf anderen Musikern in ein Haus mit eigenem Tonstudio.

Schon jetzt Gold- und Platin-Status

Bei einer Jam-Session in eben jenem Haus wird er entdeckt, und langsam aber sicher baut sich eine Pop-Karriere auf: Bisheriger Höhepunkt ist dabei der Top-10-Hit "Leave A Light On", der schon jetzt Gold- und Platin-Status innehat. Übrigens: Bis heute spielt Tom Walker noch jeden neuen Song erst mal seinem Vater vor, um sich eine Meinung bei ihm abzuholen.

Tom Walker vermischt diverse Rock- und Pop-Stile mit traditionellem Songwriting. Der Mann mit rotem Vollbart und Mütze gehört wie Rag'n'Bone Man einem Genre an, das eigentlich noch keinen richtigen Namen hat: Hier steht nicht nur ein Mensch mit Gitarre auf der Bühne und singt, hier wird aus Singer-Songwriter-Songs mit einer Band richtig Alarm gemacht.

"Real guitars, real drums"

Tom selbst beschreibt seine Musik als einen "Mix aus Hip Hop, einem kleinen bisschen Blues und Pop mit einem Spritzer Reggae". Live ist das ein absolutes Erlebnis, mit wie er sagt "real guitars, real drums". Ausverkaufte Tourneen hat Tom schon gespielt, war unter anderem im Vorprogramm von George Ezra und Hurts zu sehen.

Sein Traum ist es, einmal in der MAN Arena in Manchester zu spielen, schließlich habe er da mit seinem Vater schon 20, 30 Konzerte gesehen - wie die Foo Fighters, von denen er auch ganz begeistert ist. Vorher gab es aber erst mal einen Stop in Göttingen.

Text: Matthes Köppinghof

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 | 14.09.2018 | 21:00 Uhr

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