Podcast "Von drüben und drüben"

Schnäppchen? Im Osten gab's das nicht!

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 19:00 bis 20:00 Uhr

Schild aus dem Schlussverkauf: Bis 50 Prozent reduziert.
Schnäppchen gab es in der damaligen DDR nicht.

In der zweiten Folge des Podcast "Von drüben und drüben" geht es um den täglichen Einkauf von Lebensmitteln oder Kleidung in der DDR und der Bundesrepublik vor mehr als 30 Jahren. Doreen Jonas ist in Oebisfelde, einem kleinen Ort im Sperrbezirk an der Grenze zu Niedersachsen aufgewachsen und kann sich noch sehr gut an das Schlange stehen erinnern, wenn es zum Beispiel zwei Mal im Jahr im Sommer Wassermelonen gab. Anders als in der Bundesrepublik hatte jede Ware in den staatlichen Verkaufsläden einen Einheitspreis, Sonderangebote oder Schnäppchen gab es nicht. Mario Köhne stammt aus Lingen an der Grenze zu den Niederlanden. Für ihn waren in den Jugendjahren übervolle Regale und Rabattschlachten das typische Einkaufsbild.

Beide arbeiten heute als Reporterin und Reporter beim Mitteldeutschen Rundfunk in Sachsen-Anhalt und sprechen 30 Jahre nach der Wiedervereinigung über ihr früheres Leben im jeweils anderen Teil Deutschlands und darüber, was ihnen vor allem in Erinnerung geblieben ist: Zum Beispiel das eingeschränkte Warenangebot in der DDR und das unterschiedliche Einkaufverhalten in Ost und West.

Eine Hand gestikuliert. © SDI Productions

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Sprechblasen (Grafik) © NDR

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