Stand: 17.05.2017 10:27 Uhr

Suche nach den härtesten Jobs: Die Müllwerker

Seit 2002 heißen Müllmänner offiziell Müllwerker. Die Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, wie sie auch genannt werden, sorgen dafür, dass der Müll aus den Tonnen und Containern vor den Häusern und die dort gelagerten Säcke verschwinden. Die Verantwortung, die Müllwerker tragen, ist nicht zu unterschätzen. Wenn sie streiken, wachsen die Müllberge. Müllwerker arbeiten außerdem in Verwertungs- und Beseitigungsanlagen, wo zum Beispiel Glas und Papier recycelt werden, in Deponien oder Kompostierungsanlagen. Schüssel-Schorse macht - auf seiner Suche nach den härtesten Jobs im Land - in Bodenwerder bei der Abfallwirtschaft Landkreis Holzminden Halt. Er möchte wissen, ob der Beruf des Müllwerkers wirklich so hart ist. Er hilft mit bei der Sperrmüllentsorgung und beim Altpapiersammeln - und vergibt Pümpel. Fünf für die härtesten Jobs.

Dreieinhalb von fünf Pümpeln

Ohne die Müllwerker in Orange würde die Stadt im Müllchaos versinken. Sie räumen das weg, was die Menschen nicht mehr benötigen. Sie halten die Städte sauber und tun etwas für die Umwelt. Sie recyceln das, was in einem Kreislauf wieder verwendet werden kann, wie Flaschen, Papier oder Plastik. "Der Job ist echt wahnsinnig anstrengend. Müllwerker müssen früh raus und Müll wegräumen. Und da muss man echt Kraft haben. Die Container und Tonnen, oder auch der Sperrmüll, wiegen eine ganze Menge. Und stinken tut vieles auch", so Schüssel-Schorse. "Der Beruf des Müllwerkers ist echt hart und total anstrengend! Die Jungs in Orange bekommen deswegen von mir dreieinhalb von fünf Pümpeln. Dieser wichtige Job muss gewürdigt werden!"

Schorse begleitet die Jungs von der Müllabfuhr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | 17.05.2017 | 13:50 Uhr

Die bisherigen Stationen im Überblick

Zwei Wochen lang war Schüssel-Schorse mit seiner "Schorsetta" in Niedersachsen unterwegs. Gesucht hat er die härtesten Jobs des Landes. Hier sehen Sie alle Berufe und Stationen. mehr