Stand: 15.05.2017 15:15 Uhr

Die Suche nach härtesten Jobs: Der Bergmann

Bis zu 1.400 Meter tief, bis zu 50 Grad heiß und sehr staubig: Das Kaliwerk Sigmundshall im Wunstorfer Ortsteil Bokeloh ist das letzte produzierende Bergwerk Niedersachsens. Die Produktpalette umfasst zum einen kalium- und magnesiumhaltige Düngemittel, zum anderen wird aus dem Rohsalz Kaliumchlorid für industrielle Anwendungen erzeugt. Von Sigmundshall aus werden die Produkte als Schüttgüter via Bahn, Lkw und Binnenschiff in die ganze Welt versandt. Nur, wie arbeiten die Männer unter Tage? Ist der Beruf des Bergmannes wirklich so hart und anstrengend? Schüssel-Schorse macht den Test und besucht die weißen Kumpel im Kalibergwerk und verleiht Pümpel - fünf für die härtesten Jobs.

Schüssel-Schorse: Wie viele Pümpel bekommt der Bergmann?

Schüssel-Schorse fährt mit dem Grubenbetriebsführer Henning Korte in den Berg hinein. Mit dem Fahrstuhl geht es mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von sechs bis sieben Metern bergab. Gestoppt wird bei 725 Metern. Von dort aus geht es dann mit Jeeps bei 30 bis 50 Grad Hitze weiter in den Berg hinab. Für Schüssel-Schorse öffnet sich eine Welt, die er noch nie vorher gesehen hat. "Das ist echt verrückt hier unten. 1.400 Meter tief und die arbeiten hier bei 50 Grad. Das muss man erst mal aushalten. Aber trotzdem ein tolles Abenteuer", so Schorse. Er verleiht den Kumpeln im Kaliwerk Sigmundshall fünf von fünf Pümpeln. "Und ich setze noch einen drauf: Für den harten Job gibt's noch eine Zusatz-Zange als Sahnehäubchen. Die Jungs müssen echt was leisten!"

Glück auf: Schüssel-Schorse unter Tage

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | 15.05.2017 | 15:20 Uhr

Alle bisherigen Stationen im Überblick

Zwei Wochen lang war Schüssel-Schorse mit seiner "Schorsetta" in Niedersachsen unterwegs. Gesucht hat er die härtesten Jobs des Landes. Hier sehen Sie alle Berufe und Stationen. mehr